kein täglich Brot oder ein Buttermilch-Kardamom-Zopf

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Etwas darf an Ostern nicht fehlen: Feingebäck.

Mit Ei.

Mit Butter.

Mit Milch.

Zutaten, die einmal kostbar waren. Im Oster-Zopf erweisen wir Ei, Butter und Milch unsere Ehre. Kaufen beim lokalen Erzeuger. Rühren mit Liebe. Kneten in den Teig viel Vorfreude hinein. Flechten mit Hingabe. Und bestreichen den Zopf mit Ei. Es ist dieses Ei, dass das Ereignis zum glänzen bringt. Wenn es alle schlußendlich geschafft haben, am Oster-Tische Platz zu nehmen. Und das kann dauern… Das ist ja das Schöne. An Ostern.

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Wie gesagt: Kein Ostern ohne Ei.

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BUTTERMILCH-KARDAMOM-ZOPF

Zutaten: 200 ml Milch | 50 g Butter | 200 g Buttermilch | ein Würfel Hefe | ein Ei | 2 EL Honig | 2 TL Salz | 1 TL Kardamom | 5050 g Dinkelmehl | 6 – 8 Wachteleier | ein Ei zum Bepinseln

1. Die Milch in einem Topf langsam erwärmen (nicht kochen) und darin die Butter schmelzen. Die Milch fingerwarm abkühlen lassen und in eine Schale gießen (möglichst kein Plastik). Dann die Buttermilch dazu geben und den Hefewürfel hineinbröseln. Alles umühren bis die Hefe sich aufgelöst hat. Dann, Ei, 2 EL Honig, Salz und Kardamom geben und verrühren.

2. Das Mehl sieben und unter Rühren nach und nach in die Flüssigkeit geben. Zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 2 Stunden (er soll sich im Volumen verdoppelt haben) gehen lassen.

3. Den Teig in drei gleich große Teile teilen und auf einer bemehlten Fläche zu drei Würsten rollen. Die drei Würste fächerförmig an den Enden übereinander legen. Mit dem Flechten beginnen: immer den mittleren Strang heben und abwechselnd den linken und rechten Seiten-Strang darunter legen – bis zum Ende wiederholen und dann alle Enden vorsichtig unter das Brot falten. Den Zopf nochmals 30 Minuten ruhen lassen

4. 8 – 6 Wachteleier 2 Minuten kochen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen

5. Die Wachteleier in den geflochtenen Teig drücken. Ein Ei in einer Schale mit der Gabel verquirlen und mit einem Pinsel den Zopf mit dem verquirltem Ei bestreichen

6. Das Osterbrot ca. 25 Minuten backen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen

7. Bon appetit und Frohe Ostern

 

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Modemontag

1Wieso sich Schranktüren auch nachdem man die dicken Daunen- und Woll-Sachen eingemottet  hat, nur mit einem Kraft-Akt schliessen lassen – man weiß es nicht! Wieso sich, wenn man die Schranktüren öffnet, nichts darin befindet – auch das weiß man nicht! Man sollte akzeptieren, dass es Phänomene gibt, die wir Menschen nicht begreifen können. Bereiche menschlichen Daseins, die trotz moderner Wissenschaft und Hightech, unentdeckt bleiben. Das ist MAGIE! Auch der ÜBERGANG ist eine Kategorie, die in die Magie einzuordnen ist. Jahrelang ließen wir uns nicht ein auf dieses Phänomen. Aber nur weil es keine Antwort auf die Frage gibt, worin sich eine Übergangs-Jacke von der normalen Jacke, dem Kleidungsstücke das wir zum Schutze vor der Witterung als äußerste Schicht tragen, unterscheidet, heißt es natürlich nicht, dass es den Übergang nicht gibt. Magie: Gestern: 20° C Grad, heute 12°C / eben noch strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, dann wieder schwarze Wolken und Wolkenbruch. Einigen wir uns darauf, dass man im Übergang auf alles vorbereitet sein sollte. Auch auf Übergänge. Und diese Auswahl an Kleidung folgt aus heiteren Himmel:

 

be feathered  – ein Ring von &otherstories / und eine gelbe Bluse, zum um die Wette strahlen &otherstories,

Gefühlt ein Baguette unter dem Arm haben wir in dieser luftigen Blouse, des französischen Labels despetitshauts

Eine Frau, eine Tasche!  von süper-store

ohhhhhhh – diese Sandalen! von hbyhudson bei zalando

und eine Lieblings-Jeans, weil so nebensächlich und doch auf dem Punkt ist! von maison scotch bei zalando

 

 

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Home24: Frühlings-Verlosung / beendet

home24Der April macht was er will! So gesehen darf man auch mal eine Ausnahme machen und etwas Großes in den Osterkorb legen. Als Deutschlands größter Möbel online-shop Home24 uns vorschlug, etwas Schönes für Euch auszusuchen, fiel uns das kein bisschen schwer: Zwei Dinge haben wir gewählt, mit denen sich der Frühling feiern lässt!

Verlost wird ein Hängesessel, in dem man den Blättern beim Wachsen zuschauen kann (das haben wir persönlich getestet – hier). Und obwohl der Osterkorb damit schon aus allen Nähten platzt, haben wir noch das extra große Tablett dip it (Achtung: wir verlosen das Tablett nicht wie in der Abbildung gezeigt in der Farbe natur/grau, sondern natur/weiß) hineingelegt. Das musste sein, denn damit kann man wirklich alles, was man für eine Extra-Einladung an den Frühling braucht, aus dem Haus raus schaffen. Wir haben das Tablett als picnic-Tisch erprobt, damit Schüsseln und Teller auf dem Waldboden nicht in Besorgnis erregende Schieflage geraten (hier).

Und nun bleibt nichts weiter zu sagen als: Es hat eine Menge Spaß gemacht, diesen Osterkorb für Euch zu befüllen!

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Wir verlosen einen Hängesessel “lucky light” und ein Tablett “dip it” (in der Farbe natur/weiß) von Home24 unter allen Kommentaren die bis zum Donnerstag, den 17. April 2014 eingehen. Hinterlasst einfach das Wort GRÜNDONNERSTAG (weil wir das Wort so mögen) in Eurem Kommentar und der Zufall entscheidet, wer diesen “Osterkorb” erhalten wird.

 

V I E L  G L Ü C K

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A P R I L

Wann die richtige Zeit ist, weiß man nie genau.

Wo der richtige Ort ist, weiß man noch weniger.

Doch wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, weiß man es sicher.

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für diesen Fall ist es Glück, einen randgefüllten picnic-Korb dabei zu haben

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Unser Picnic-Korb war befüllt mit:

Wasser in Flaschen mit Zironenscheiben

Baguette

einem Stück gutem Käse

Schoko-Avocado-Muffins

getrockneten Tomaten

Radischen-Tomaten-Salsa

Erbsen-Avocadomole

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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Freitags-Fundstücke

1WOCHENENDE! …und ein paar schöne Dinge: Windglöckchen / Lederbeutel / Batik-Tuch / Kaffee-Portionierer / Hänge-Garten / und mit diesem  personalized-Nudelholz macht man ein super Geschenk oder noch besser – bekommt es geschenkt! Macht Euch einen schönen Samstag/Sonntag

 

 

 

 

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Sonntags-Kuchen (vegan)

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Wir hatten eigentlich einen anderen Plan. Nämlich das tun, was gestern der Rest der Welt getan hat. Draußen sein. Sich an der frischen Luft bewegen. Piknicken. Bei dem Wetter jedenfalls nicht stubenhocken. Aber dann bekam ein Kind über Nacht Fieber. Und es schlich sich ans Fenster, um den anderen Kindern beim Spielen im Hof zuzuschauen. Und da kam auch schon das Trost-Pflaster-Angebot über die Lippen, bevor man nachgedacht hatte… Kuchen backen – aber ach ja! Wir wollen uns ja gerade basisch ernähren, auf tierisches Eiweiß verzichten…  Und hier das köstliche Ergebnis unser Rezept-Recherche:

 

DER KUCHEN

350 g Mehl

1 EL Backpulver

1 TL Backnatron

½ TL Salz

50 ml Sonnenblumenöl

1 Dose weiße Bohnen (abgetropft, gut gespült)

250 g Zucker

1 Zitrone (geriebene Schale und Saft)

80 ml Agavensirup

150 ml Mandelmilch

1 Vanilleschote

Öl oder Kokos-Fett für die Backform

1. In einer Schüssel die ersten vier trockenen Zutaten miteinander verrühren. Dann 250 g Zucker abmessen und die abgeriebene Zitronenschale zum Zucker geben und beides zwischen den Händen zerreiben – die ätherischen Öle entfalten sich dabei, der Zucker färbt sich gelb und das macht super gute Laune. Den Zitronenzucker zu den trockenen Zutaten geben und alles gut mischen.

2. Den backofen auf 190°/200 ° C vorheißen. Die Zitrone auspressen und den Saft in eine Schüssel geben. Die Mandelmilch hinzugeben, sowie das Agavensirup und Mark der Vanilleschote. Die feuchten Zutaten mit einem Schneebesen miteinander verschlagen

3. Die weißen Bohnen mit dem Sonnenblumenöl in einem Mixer oder mit dem Pürieristab ca. 3 – 4 Minuten zu einer fluffigen Masse verarbeiten. Das Bohnen-Püree zu den feuchten Zutaten geben und alles mit dem Schneebesen miteinader verschlagen.

4. Die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung geben und mit einem Kochlöffel gut miteinander verrühren. Nach Bedarf noch ein mal mit dem Handrührgerät den Teig glatt verrühren. Die Kuchenform ausfetten (mit Kokos-Butter und Sonnenblumenöl) und den Teig in eine Napf-Form geben. Kuchen ca. 40 Minuten bei 190°/200° backen

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DIE GLASUR

125 g Puderzucker gesiebt

1 EL Agavensirup

2 EL Tahini

1 Prise Salz

1 ½ EL Mandelmilch / wahlweise Zitronensaft

Alle Zutaten mit einem Schneebesen glatt rühren. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, ihn aus derForm holen und mit der Glasur bedecken. Mich hat sie ein wenig an den Geschmack von Baklava erinnert. Ich hatte Mandelmilch genommen, aber ich denke das nächste Mal probiere ich es mit Zitronesaft, weil ich mir die Frische zur Zucker-Kruste gut vorstellen kann.
06_03Et violá: Der überraschenste leckerste lockerste saftigste Gugelhupf seit immer. Ich hoffe er schmeckt Euch so gut wie uns und bin gespannt von Euch zu lesen, wie diese vegane Kuchenvariante bei Euch ankommt!

( Rezept hier gefunden )

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Freitags-Fundstücke

1Wisst Ihr was? Manchmal braucht man auch gar nicht lange texten… Dies sind Dinge, die ich gerne hätte:

Holz-Posterleisten / Canvas Pop-up-Bag / Sommer-Plaid /  Armreif / genau dieses Wassermelonenkissen / Sommer-Laub im Haar – diese Blätterkrone für den passenden Moment…

————Eine Auswahl. Und ein Wochenende an dem alles passt. So soll es sein———-

 

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wer sein rad liebt

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Ob das Fahrrad ein Frühlings-Trend ist oder nicht, kann nicht von jemandem entschieden werden, der es ganzjährig als Transportmittel nutzt (und aus diesem Grund auch Radfahren als Sport- und Freizeitvergnügen misstrauisch gegenüber steht). Doch was eindeutig entschieden werden kann ist, dass es jetzt wieder Spaß macht sich auf’s Rad zu schwingen! Auch in einer Stadt wie Berlin, die sehr gerne von Touristen auf Rädern entdeckt wird. Auf keinen Fall falsch verstehen: Wir LIEBEN Stadtrundfahrten zu Rade. Als Touristen. Als Einheimischer hat man es hier mit einem unberechenbaren Phänomen im städtischen Verkehrsaufkommen zu tun, das nur durch extrem waghalsige Manöver überwunden werden kann. Denn touristische Fahrrad-Trauben zu überwinden ist nahezu unmöglich. Und so sieht man auch die Fahrrad-Haufen der deutschen Bahn, die saisonal an Straßenecken in Berlin wuchern, mit gemischten Gefühlen. Einerseits sind diese Fahrrad-Haufen ein Feel-Good-Sommer-Signal. Andererseits steht es für ein bisher wenig beachtetes Work-Life-Balance Problem. Es hat nicht die einzelne Person damit zu tun, wir haben es hier mit einer absolut unausgegorenen Work-Life-Balance zwischen Gruppen zu tun: Die eine in ultimativer Freizeit-Taktung, die andere in Arbeits-Alltags-Taktung unterwegs. Ok – ich komme zum Punkt: In diesem Frühling macht der Spruch “Wer sein Rad liebt schiebt” zum ersten Mal Sinn! Denn das Fahrrad ist die neue Handtasche!  Seht selbst…

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“Le cycle-chic” / oder die Beweis-Fotos zur Fashion-These, dass das Zweirad die Tasche als wichtistes Mode-Accesiore abgelöst hat (images 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6}
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Letzten Frühling waren wir Touristen in Kopenhagen. Zu Fuß. Doch wir geben es zu: Wir wären gerne Teil etwas größerem gewesen. Nämlich einer der riesigen Fahrrad-Trauben, die sich in diser Stadt an roten Ampeln bilden, um dann so lässig und cool bei grün gruppendynamisch in die Pedale zu treten. Im Archiv haben wir die oberen Fotos zweier Fahrrad-Läden gefunden, in die wir als Übersprunghandlung gestolpert waren…

Viel Spaß auf zwei Rädern / We cycle

Foto 1 – 3 recycles.dk: aufgearbeitete Vintage-Räder und charmante Reperatur-Werkstatt im Vintage-Look mit super sympathischem Team (Sturlasgade 14J / 2300 KBH)

Foto 4 – 6 cykelfabrikken.dk: Manufaktur für stylishe customized bikes (Istedgade 92 / 1650 KBH)

 

mehr Kopenhagen-Stationen im letzten Frühling: bei Susan Liebe  |  in Down Town “Indre by” |  durch Nørrebro | im Raw42 |  im B56

 

 

 

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Freitags-Fundstücke

21.03.14_3ich weiß, dass Ihr wisst, dass ich weiß, dass ihr wisst … dass Frühling ist! Ich verschone Euch daher mit der 780miollionsten Frühlings-Botschaft… nur ein paar nützliche Dinge der Vergewisserung, nur weil da so eine Rest-Unsicherheit bleibt, ob wir es jetzt echt mit F. zu tun haben… Also, versprochen: Diesmal (fast) nur Nützliches!

1. Eine Uhr, deretwegen wir auf keinen Fall schlecht schlafen: full moon clock

2. Hübsche Keramik-Sticks, die aus Kraut & Rüben einen Kräuter-Garten machen

3. Es helfen keine blumigen Worte beim Abwaschen, ein blumige Geschirr-Tuch schon

4. Man muss nicht jeden Trend mitmachen – das stimmt schon! Also ist Frühling mit seiner Launenhaftigkeit schuld daran, dass wir dieses mamrorierte Seidentuch für den Notfall bei uns haben sollten

5. … das Gleiche gilt eben auch für eine Tasche im Marmor-Look! …denn irgendwo muss das marmorierte Tuch ja hinein

6. ok zugegeben, dieser Glasdiamant ist rein für den Effekt. Aber so ein Lichteffekt wirkt sich schon auch positiv auf das Allgemeinbefinden aus…

– in diesem nützlichen Sinne: ein schönes Wochenende für Euch.

 

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Feder & Fauna

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Da sind schon Dinge, die einen als Eltern froh machen. Dass man nicht auf ein Kalenderdatum angewiesen ist, um über den Frühlings-Beginn auf dem Laufenden zu sein, ist eines davon. Mit Kindern gibt es andere Anzeichen dafür. Z.B. die Fragestellung, wie es rein physisch und physikalisch möglich ist mit 2 Kubikmeter Sand gemeinsam in einen Schuh zu passen. Es ist die jährlich wiederkehrende Wanderdüne auf ihrer Reise durch die Wohnung ein eindeutiges Frühlings-Indiz. So wie die Kronkorken-Sammlungen in Hosentaschen, die einem die Waschmaschine zerlegen, weil man in seinem Erwachsenen-Delay noch von harmlosen Taschentüchern und Hustenbonbon-Papier in den Hosentaschen ausgeht. Und die mineralogische Untersuchungen an zerklopften Steinen (so erklärt man sich zumindest den Jackentaschen-Inhalt), die wieder vermehrt durchgeführt werden. Und man war sich sicher, dass all diese von-Draußen-mit-Reinbring-Dinge unendlich nerven – bis, ja bis das ältere Kind einfach damit aufhört… Und weil das Kleinere unbeirrt tut, was es tun muss freuen wir uns nicht nur über die erste Stöcker- und Federn-Beute dieses Jahres – Nein, wir feiern sie!32Ein Flugobjekt. Es herzustellen ist ganz leicht. Um nicht zu sagen federleicht.

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