Verlosung: Weck-Gläser

1Wir tischen Euch den Sommer auf, denn die nächsten warmen Tage kommen bestimmt! Ganz Bestimmt. Ganz ganz ganz bestimmt!  Und weil wir uns da so sicher sind, gibt es hier 2 mal ein Gläserset zu gewinnen, sponsored by WECK! Inhalte hinein geben, müsst ihr dann schon selber – aber wie wir Euch kennen, ist das ja wohl gar kein Problem! Für das Sommer-Gefühl sorgen die Weck-Gläser, so wie sie es seit Generationen in deutschen Haushalten getan haben. Das Traditions-Unternehmen stellt die Einmach- und Haushaltsgläser in Deutschland seit dem Jahre 1901 her. Zu gewinnen gibt es zwei mal je eine Saftflasche mit sechs passenden Tulpengläsern. Uns gefallen die Glasdeckel dazu so super, weil die im Garten dafür sorgen, dass nur wir selber auf unsere Getränke fliegen!

Und nun lasst Euren Kommentar-los! Aus allen Kommentaren, die bis zum 27. Mai 2013 abgegeben werden, verlosen wir je ein Set aus einer Flasche und 6 Gläsern. Viel Glück!

 

 

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Im Garten

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Macht Ihr mit, beim nichts machen? Den Mai einfach Mai sein lassen. Planlosigkeit als erstrebenswertes Ziel – was meint Ihr? Alles ignorieren, was weiter weg ist als morgen. Sich ein dicht bewachsenes Plätzchen suchen, an dem sich eine Blättergardine zu ziehen lässt. Um dort die Grashalme zu zählen. Die Käfer machen lassen. Planvolle Planlosigkeit. Grünes Grün. Was will man mehr?  Eine Einschränkung gibt es da allerdings schon noch. Und zwar, wenn das Immunsystem hysterisch auf das blühende Leben reagiert. Und das ist ja bei nicht so wenigen der Fall (bei mir übrigens auch). Hier muss dann nur noch das Immunsystem zu seinem Glück gezwungen werden. Mit chemischen Substanzen. Damit es sich auch mal entspannt. …und habt Ihr jetzt noch einen Plan? Ich hoffe, ich habe genug Verwirrung gestiftet, um Euch davon abzubringen. Denn kein Plan ist doch ein guter Plan. An freien Mai-Tagen.

06222333444Eine Ausnahme lassen wir beim Nichts-Tun durchgehen: Das Aufbrausen ist schon sehr ok!

Rote Brause: Sirup einkochen aus 250 g Himbeeren, 300 ml Wasser, 75 g Zucker → alles aufkochen, 30 Minuten leise köcheln lassen, Herdplatte ausstellen. Das Sirup dann 1 Stunde ziehen lassen und dann durch eine feines Sieb geben. Dann Sirup mit Sprudelwasser im Verhältnis 1:4 aufgiessen.

Gelbe Brause: ich habe das Orangensirup für die Joghurtshots aus dem Frühlings-Frühstück von vor einem Jahr gekocht und es dann mit Sprudelwasser aufgegossen: 100 g heller Rohrzucker, 4 EL Wasser, Saft und Schale einer Bio-Orange → alle Zutaten  in einen kleinen Topf geben und auf kleiner Flamme dickflüssig und leuchtend Orange einkochen. Erst abgekühlt mit dem Sodawasser vermischen.

555666Euch allen ein schönes Pfingstwochenende.

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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Kopenhagen: Mit Energie

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Eure Geschmacksnerven haben es verdient auf Hochtouren gebracht zu werden – wo wir nun schon so lange durch Kopenhagen touren! Es ist das Natürlichste der Welt für diese Stadt, keinen Trend vorbeiziehen zu lassen. Auch keinen Food-Trend. Und im 42°Raw ist das, worauf es ankommt, das Natürlichste – die Speisen:  just as nature intended. Das kleine Selbstbedienungs-Restaurant liegt inmitten der Innenstadt und hat nichts mit der freudlosen Öko-Rohkost-Bewegung zu tun, von der sie ihren Ruf weg hat! Bei diesem raw geht es um Lebensmittel im Naturzustand, die zur komplett neuen Erfahrung ummodeliert werden. Die Küche bleibt so zu sagen kalt, nichts wird über 42° Celsius erhitzt, so dass alle Mineralien und Vitamine erhalten bleiben. Fleischtomaten werden z.B. im Dörrofen dehydriert und zu einem Fleischersatz für einen unglaublich schmackhaften Burger! Und die Brownies oben im Bild sind zum Niederknien!  Datteln, roher Kakao, Nüsse und Sesam sind Top-Energie-Lieferanten und was einem dabei am wenigsten fehlt ist raffinierter Zucker…

Ab jetzt esst Ihr einfach mit dem Auge mit!

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Die kulinarische Überraschung hier im Bild: Der Salat ist angerichtet. Mit einer Vinaigrette wie Puderzucker – im hightec-Verfahren getrocknetes Essig und Öl. Im: 42°Raw / Pilestræde 32 / 1112 København / Danmark

 

 

 

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

 

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fashion-CPH: im B56 vorbeischauen…

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Wer die Tür zu dem kleinen beschaulichem Hinterhof-Häuschen in der Bregade 56 öffnet, öffnet auch eine Tür zur Modewelt Kopenhagens. Fröhlich zeigt uns Ciara (gesprochen Kira) im High-end-Ambiente, wie der Ring-Look funktioniert, den der dänische Shootingstar im Schmuckdesign Trine Tuxen ersponnen hat: umwerfend! Ciara ist Modebloggerin (cravingstyle.dk) und arbeitet im B56-Store , sie hat sich heute für den black-and-white-Look entschieden, bei dem der Mehr-ist-Mehr-Schmuck-Trend: viele Ketten, Ohrringe und Fingerringe tragen!, super zur Geltung kommt.

+++Fotos von oben nach unten+++

Ciara’s Ketten: Trine Tuxen for B56::: auf einem Münz-Anhänger ist das B56-Haus graviert (hier) ,,, eine Kette ihrer irischen Großmutter,,, 2 Ketten von Sophie Bille Brahe (hier und hier)+++der Goldstoff gehört zu den sehr coolen Kleidern des dänischen Labels Wackerhaus (hier),,, Gold-Sandalen von opening ceromony (hier)+++Briefumschlag-Clutch der dänischen Super-Designerin Stine Goya+++Illustrationen von Entwürfen der Dänin Anne Sofie Madsen+++Daniela’s + mein Lieblingsteil::: weiße Leder-Booties vom dänischen Trendlabel WoodWood /// Ciara’s Ringe rechte Hand::: Sophie Bille Brahe (hier)+++linke Hand Sling-Ring der Münchner Schmuckdesignerin Saskia Diez

::: G E T T H E L O O K :::

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An geschätzten 80% der trendy-dänischen Füsse waren in Kopenhagen Sneaker zu beobachten, was mich super gefreut hat – eine bessere Mode als Rennschuhe, besonders für City-Trips, kann einem doch gar nicht passieren! Ciara komplettiert auch ihren Look mit woven Sneakers von Nike.

+++ bonustrack: sophie bille brahe and lykke li +++  ich ♥♥♥ dieses vimeo +++

+++ Danke an Stepahnie Gundelach :::  B56 anywho.dk +++ und Ciara Broadbery ::: cravingstyle.dk +++

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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CPH: mit Plan # 2

01_11. Auf den Strassen Kopenhagens: das APRIL-Logo!

2. & 3. – bungalow.dk – das dänische Label macht indisch inspiriertes Interieur und unglaublich schönes Textildesign: RAVENSBORGGADE 17

4., 5. 6. – Die  Ravensborggade ist ein Trödel-Eldorado und in diesem Jahr finden dort noch 3 Folhmarkt-Termine statt (hier)! Auf dem Foto Nr. 6 sieht man mich mit einer Trödel-Trophäe-in-der-Tüte. Es war eine eine äußerst schöne dreistöckige Vinatge-Etagere… Frage: wieso war…? *

7. Lovely Kopenhagenposter von www.kortkartellet.de

8. – NøRREBRO ist bunt & jung. In den vielen guten Cafés hier lässt sich entspannt die Stadt beobachten…

 

* …Antwort: Das EasyJet-Dilemma! Das geht so: man bucht einen günstigen Flug bei einer Billig-Airline, spart bei einem 2 – 3 tägigem City-Trip die Gepäckgebühr und reist mit nur 10 kg Handgepäck. Die auch ausreichend sind, wenn… EasyJet nicht wäre! Denn es konnte die besprochene dreistöckige Antik-Etagere mit viel Pack-Kunst im begrenzten Handgepäck-Koffer untergebracht werden. Auch konnte die dreistöckige Antik-Etagere durch den Sicherheitscheck gebracht werden. Wo die dreistöckige Antik-Etagere nicht durchgebracht werden konnte – und jetzt Achtung an alle Nachahmer – ist bei EasyJet! Denn es stimmt schon: einige Gepäckstücke einiger Rückreisenden hatten ein paar Millimeter Umfang zugelegt. Aber hallo? Ich meine, das tun ja wohl auch die meisten Passagiere auf urlaubsbedingten-Rückflügen: ein paar Millimeter an Umfang zugelegen! Und müssen die gleich 50 € Gepäck-Aufschlag zahlen? Es war jedenfalls keine Zeit Knut von dem Deal zu überzeugen: 50 € Gepäck-Aufpreis für eine 19 € Etagere, so dass ich aus Energiespar-Gründen lieber aus der Abfertigungs-Reihe getanzt bin und ganz dem Berliner Sharing-is-Caring-Geist verpflichtet, die Etagere auf einen Marmorklotz im Wartebereich platziert habe. So kenn’ ich es nun mal von zu Hause mit den Schenke-Bänken: man stellt Dinge in den öffentlichen Raum, damit andere, denen diese Dinge eventuell etwas sagen, sich bedienen können… das ist doch eine gute Sache! Und als ich so in der Dunkelheit die Gangway zum Flugzeug hinauaufstieg und in der hellerleuchteten leeren Wartehalle einen verwaisten 50 cm großen Gegenstand in Knallfolie nachsah, kommentierte Knut das etwas fassungslos: “EasyJet hätte es sich vorher durchrechnen müssen, ob sie Bodil mit Etagere transportieren oder für ein Bombenräumkommando in ihrem Airport-Bereich aufkommen wollen…” Und während ich mich noch müde in meinem Sitz fragte, wieso es keine Schenke-Bänke an Flughäfen gibt, machte Knut sich schon Gedanken darüber, ob man als Pilot von Flugzeugen mit leerem Flugzeugbauch und Gewichtskonzentration im oberen Drittel wohl eine Spezial-Ausbildung benötigt…? Ihr seht also, es war ein rund-um-gelungener Ausflug! Und was sind Eure Billig-Flug-Erfahrungen?

 

 

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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Kopenhagen: Mit Plan

CPH: Shopping DiaryCPH: Shopping DiaryCPH: Shopping DiaryCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: Shopping Diary

→ Huch! Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Der Liebe Shop ist ein Raum-Zeit-Kontinuum: KOMPAGNISTRÆDE 23

CPH: Shopping Diary

→ In der LÆDERSTRÆDE 3 und 5 , nur wenige Meter neben dem Liebe Shop findet man Grønlykke. So nah. So gut. Denn das Staunen lässt nicht nach: in einem Eingang nur Stoffe, im anderen gefühlt bis unter die Dachkante bunte Dinge aus aller Herren Länder.  Versprüht den Charme eines Kolonialwarenhandels: Haushaltsgegenstände, Kissen, Taschen, Vasen, Schmuck, Puschen in allen erdenklichen Mustern und Farben, super!

CPH: Shopping Diary

→ Ja, Hay! Innerhalb ein paar Jahre katapultierte sich Hay zum Shooting-Star des Interieur-Designs und verkauft fast weltweit frisches modernes nordisches Design. Mal reinschnuppern (ØSTERGADE 61) und umschauen lohnt sich, weil das Hay-House auch Kleinigkeiten beherbergt, die in den Koffer passen und nicht das Reise-Budget sprengen – in Daniela’s Koffer war noch ein Platz frei für den kleinen Keramik-Geist…

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→ Keramik ist ja fast so etwas, wie eine dänische Eigenschaft. Warum weiß niemand der Beteiligten. Ist einfach so! Wir sind in der LILLESTRAND STRÆDE 15  (direkt neben Nyhavn) über Louise Gaarman gestolpert – ihr wisst schon! Die Künstlerin, die für Anders Arhoj die Keramik-Körper seiner Geister herstellt. Spontan installiert Louise für uns ihre Ton-Körbe im Hinterhof zu einer kleinen Ausstellung.  Hier wird ihr Kollege Leif Sigersen in ein paar Wochen einen Shop eröffnen, der seine Initialen tragen wird (“ein Mix aus Vintage, Kunst und Design”). Leif,der Künstler und Stylist ist, hat schon einen Shop in New York. Der heißt butik und Mitinhaberin ist das dänische Supermodel Helena Christensen. OK, dann stolpern wir mal weiter…  →

CPH/Kira

→ Für einen Farbrausch sorgt gleich nebenan in der LILLESTRAND STRÆDE Kira CPH: Kelim-Kunst aus Nordafrika, sowie eigene Textil-Designs von Kira, wunderschön anzuschauen – ein Eindruck hier

CPH:City Guide

1. Kopenhagener drehen am Rad: stehende Räder wachsen hier wie Pilze aus dem Boden, rollende Räder dominieren das Strassenbild! (aber zum Fahrradthema später noch ausführlicher…) / 2.  Nyhavn ist ein Touri-Magnet! Aber Tausende Touris können auch mal nicht irren!!! Es ist einfach schön hier zu sitzen, wenn die Socken qualmen, in der Abendsonne ein After-Walk-Beer zu zischen und das Alles mit einer Ahnung Ostsee… / 3. Im Kalaset haben wir zu Abend gegessen: es war rappelvoll – und zwar mit Dänen! Nettes Neighbourhood-Ambiente, obwohl es so zentral liegt: Ecke Vendersgade / Nansensgade

CPH: Poster:www.kortkartellet.dk

© Poster: www.kortkartellet.dk → We ♥ it

København Indre By – have a look here:

Die längste Fussgängerzone der Welt heißt STROEGET. Hier findet man die großen (und meist langweiligen) Shops. Aber in den ganzen kleinen Parallel-Strassen drumherum findet man auch die kleinen persönlichen Geschäfte, an denen man unbedingt erkennt: Wir sind in Kopenhagen!

1. Susan Liebe s.o.

2. Grønlykke s.o.

3. Stilleben – wer wie ich ein ausgeprägtes Faible für Keramik und Glas hat: hier bitte herein spaziert. Viele dänische Designer und tolle Auswahl an Graphiken!

4. Hay House s.o.

5. Illums Bolighus – ist eine Institution. Hier findet man die größte Auswahl skandinavischer Wohndesigns unter einem Dach. Die großen tradionelle Namen wie Louis Poulsen und Arne Jacobsen finden sich hier neben jungem Design. Mein Souvenier: zwei Retroeierbecher von Lucie Kaas. Die sind aus den 70ern und heißen Bordfolk / Tisch-Leute → sehr süss (schau hier)!

6. LILLESTRAND STRÆDE 15: Kira CPH / “LS” von Leif Sigersen

7. emmerys & Lagkagehuste : Gleich um die Ecke von Kira und Leif’s Shop ist ein Coffeeshop von emmerys. Hier bekommt man guten Kaffee und leckere traditionelle dänische Teilchen.  Das ganze auch noch in Öko. / Auch Lagkagehuste ist eine Bäckerei-Kette, hat aber nichts mit dem zu tun, was wir unter Bäckerie-Ketten verstehen! Schon an den Schaufenstern drückt man sich die Nasen platt. Vielerorts in der Innestadt zu finden, super zum snacken!

8. 42raw: e x t r e m gutes Essen und auch noch e x t r e m gesund! So gut, dass ich die noch mal ausführlicher beschreibe: PILESTRÆDE 32

9. Kalaset s.o.

10. B56 – sehr cooler Fashion Store mit dänischen Designern

11. Rue Verte – Mixed Mode und Interieur, da gibt’s viel zu gucken!

12. Nyhavn – Also es mischen sich schon auch Einheimische unter das Touri-Volk, haben wir besonders am Freitagabend festgestllt, wenn sich die Kopenhagner, die in der City arbeiten, auf’s Wochenende einstimmen. Das Panorama mit den über 300 Jahre alten bunten Häusern versetzt einen so richtig in Urlaubs-Stimmung.

Amalienborg – Das Schloss! Man kann einfach vor der Haustür der Royals spazieren. Bei unserem letzten Kopenhagen-Aufenthalt stolperte Prinz Henrik über den Platz… ja, ja so war`s!

Tivoli – der schönste und stilvollste Vergnügungspark überhaupt. Aber wenn die Lichter angehen ist es noch vieeel schöner. Neben an im Nimb gibt es gute leckere Gourmet Hot Dogs, garantiert ohne knallrote Würstchen. Also, ein Hot Dog muss in Kopenhagen schon sein!

 

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Kopenhagen: Mit Liebe

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Wir befinden uns in der Nansensgade/1366 København. Hier sind wir mit Susan Liebe zum Frühstück verabredet. Sie ist rausgezogen aus der Stadt. Also treffen wir sie in ihrem Keramik-Studio, unterhalten uns über ihre neuen Projekte und Pläne, lassen uns die Entstehung ihrer wunderschön nostalgischen Keramiken, von denen viele schon kleine Klassiker sind, demonstrieren und atmen die Atmosphäre ein. Es ist ganz klar spürbar: Susan sortiert die Welt nach Farbtönen. Ihrem größeren Sohn Emil ist zwischendurch stinke langweilig, obwohl auch er alle Hände voll Babys hat. An der Langeweile sind aber auch seine Lehrer schuld. Die haben sich heute einen Streik einfallen lassen. Naja, Papier und Stift sind ja auch noch da. Und wir. Wir können schließlich auch mal ein Baby halten. Sehr gerne sogar.

Susan, wieso arbeitest Du mit Keramik?

“Oh, das habe ich schon als Kind gern getan! Nachdem ich später die Danish Design School besuchte, bin ich bei dem Material, das ich so mag, geblieben. Witzigerweise bin ich gerade jetzt an einem Punkt, an dem ich meine Ideen mehr auf Papier bringen möchte. Denn ich musste vor der Geburt der Zwillinge einige Zeit im Krankenhaus verbringen, und im Bett lässt sich ja nicht so weiter arbeiten wie gewohnt. Da haben mich schon die rein praktischen Gründe zum Papier gebracht. Die Keramik ist bei ihrer Entstehung eine eher nasse, staubige und farbige Angelegenheit und dafür fehlen mir jetzt mit den Zwillingen ein paar Arme mehr! Und so entdecke ich jetzt stärker die Arbeit mit Papier…für die Keramik-Arbeiten habe ich jetzt Hilfe.”

Gemeinsam blättern wir in ihrem neuen Freundschafts-Buch für Erwachsene, das sie gerade fertig gestaltet hat und seitenweise Platz für lustige Anekdoten bietet. Die Zeit ist reif für ein analoges Facebook! Ihr Skizzenbuch ist voll von geometrische Formen in den fröhlichsten Farben. Daraus werden Deko-Elemente für Wände- und Fenster. Wie das in Echt aussieht, sehen wir später an den Schaufenstern ihres Ladens in der Kopenhagener Instadt. Unkomplizierte Deko-Ideen sind Susans Spezialität. Ihren 70er Jahre Kinderwagen hat sie mal eben mit Maskingtape-Dots in unterschiedlichen Farben und Größen gepimpt! Sie ordnet Dinge und Farbe zu einer Welt, in die man ihr leichtfüssig folgt. Ohne die geringste Lust, wieder aus ihr aufzutauchen.

Ihre poetischen Porzellan-Wandvögel liegen hier und da in den Regalen verstreut. Farbsplitter fügen sich bei ihr zu fröhlichem Schmuck. Und mit den Inschriften in ihre Keramik verteilt sie kleine unaufdringliche Kommentare zum Familienleben von Heute in den Wohnungen: “Ich weiß ja nicht wie es bei anderen aussieht. Aber bei mir ist nichts wirklich ordentlich und perfekt” sagt die Mutter von Vieren. Home, sweet Home ist also ein porzellangewordenes Augenzwinkern und ihre Becher mit den Aufschrift Mutter, Vater und Junge/Mädchen kleine Anspielungen auf moderne Familienstrukturen. In denen kann es schließlich schon mal unübersichtlich werden. Mit einer guten Portion Durcheinander. So à la Liebe!

 

 

 

 

 

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

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…das Wasser reichen

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Schenken kommt von einschenken. Was gibt es Schöneres als Wasser zu trinken?! Noch dazu bei Frühlingsdurst. Jetzt, wo es schön wird draußen, trinken wir natürliche Aromen. Selbst wenn sich die Wassermoleküle weigern sollten, das ein oder andere Aroma zu transportieren: das Auge trinkt mit! Und dem schmeckt, was es sieht. Wir können uns das Wasser reichen – und zwar in folgenden Geschmacksrichtungen von oben nach unten: Minze, Limone & Vanille / Apfelminze, Zimtstange & dünne Apfelscheiben / Gurke & Basilikum / Salbei & Vanille / Grapefruit & Rosmarin / Zitrone & Thymian 

Der Frühling bringt ja so einiges: Gartenfeste, Hochzeiten und teilweise sogar frischgebackene Eltern (an dieser Stelle ♥lichen Glückwunsch Anna&Christian!) – Kräuter-Sträusse im Weckglas sind nicht nur die absoluten Eyecatcher, sie animieren auch zum Trinken. Heißt: zum Wohle! …aller.

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

 

 

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Methusalems Töchter

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In meiner Funktion als Auslands-Korrespondentin in Reykjavik für APRIL/mag wird dies hier mal eine sehr isländische Berichterstattung werden… Ich beginne mit der geografischen Lage (mitten im Nordantlantik und mitten auf einer Kontinentalspalte), die die Ursache dafür ist, dass wir uns gleich nah oder weit entfernt vom europäischen und amerikanischen Kontinent fühlen. Das prägt nicht nur zaghaft das isländische Leben, oder anders ausgedrückt: In den Supermärkten steht zu gleichen Teilen Diet Coke wie Cola light, die Importwege tun sich (fast) nichts! Wo ich schon mal dabei bin, bemühe ich auch noch die Wikinger, als deren Nachfahren Isländer auch heute noch in alle Meeresrichtungen ausschwärmen, um die Welt zu Entdecken… Und schwups, da fällt mir ganz spontan eine wirklich besondere Frau ein, die ich Euch vorstellen möchte: Johanna Methusalemsdottir. Hier ist sie sehr bekannt und das obwohl sie schon als Teenager über den Nordatlantik setzte, um seither in New York zuleben. Man kennt sie für ihren atemberaubend schönen (und das ist noch untertrieben) Schmuck, der in Reykjavik extrem angesagt ist. Klar, weshalb: der Look ist kraftvoll und feminin zugleich und beim hinschauen möchte man vor allem E I N E S: hinfühlen! Kria heißt das Label, es ist das isländische Wort für Küsten-Seeschwalbe – einem federleichten Vogel, dessen ganzes Leben eine Reise ist und der zwei Heimaten hat, den Nordpol und den Südpol. So verpackt Johanna ihren Schmuck in Eiern aus Leder, die denen dieses Vogels nachempfunden sind. Und zu Schmuck macht sie, was der ungebremste Atlantik an die schwarzen Lavastrände der isländischen Küste spuckt: Teile von Vogelskeletten und Fischknochen. Die lässt sie sich von Freunden schicken. Meine Lieblingsteile stammen aus der Cod-Collectiondie sie aus Kabeljauknochen fertigt. Den Kria-Schmuck, der in Teamwork mit der Natur entsteht, könnte wahrhaftig niemand besser repräsentieren als die Naturschönheit India, die Johannas Tochter ist (unten auf den Fotos). “…to me she embodies the beauty of an Icelandic woman – she’s kind of like a fairy or mystical person and big inspiration in my life. … She’s become somewhat my muse.”

1“I hope to nurture a natural kinship with those instincts for people who wear my jewelery, and I want them to feel like it is a part of them.”

posted by Daniela.

© Fotos oben Grace Vilamil für Freunde von Freunden

© Fotos unten Elisabet Davids für Kriajewelry

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frische Blumen

1Blumen am  Arbeitsplatz verhalten sich höchst kollegial. Sie schmeicheln wie ein dickes Lob! Das ist gesund und wirkt sich positiv auf die Gesamt-Konstitution aus. Mein Frühjahrs-Fitness-Rat lautet daher: nehmt das Kompliment der talentierten US-Illustratorin Rebekka Seale an und ladet jeden Monat frische Blumen auf Euren Desktop! Rebekka malt 2013 zwölf florale Tapeten für den Bildschirm zum downloadenhier. Und was sind Eure Fit-für-den-Frühling-Tips? Ich sage Danke für die Blumen, Rebekka! und freue mich darauf, von Euch zu lesen…

April-Grüße, B.

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