Kopenhagen: Mit Liebe

CPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LIebeCPH/LiebeCPH/Liebe 12CPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeAlle einsteigen! Ins Karussell der Inspirationen: K O P E N H A G E N! 3 Tage Kopenhagen bringen alles wozu eine Städte-Tour gut ist:  „Alltag wird abgeschüttelt / Müdigkeit vom Winde verweht / Vitalität und neue Eindrücke wo man geht und steht“ (Anm. der Redaktion: das war ein Reim!). Bitte anschnallen und zurücklehnen – wir nehmen Euch natürlich mit, wir sind ja nicht fiese! Und Ihr seid schon längst eingestiegen, ihr wisst es nur noch nicht, die Tour hat längst begonnen:

Wir befinden uns in der Nansensgade/1366 København. Hier sind wir mit Susan Liebe zum Frühstück verabredet. Sie ist rausgezogen aus der Stadt. Also treffen wir sie in ihrem Keramik-Studio, unterhalten uns über ihre neuen Projekte und Pläne, lassen uns die Entstehung ihrer wunderschön nostalgischen Keramiken, von denen viele schon kleine Klassiker sind, demonstrieren und atmen die Atmosphäre ein. Es ist ganz klar spürbar: Susan sortiert die Welt nach Farbtönen. Ihrem größeren Sohn Emil ist zwischendurch stinke langweilig, obwohl auch er alle Hände voll Babys hat. An der Langeweile sind aber auch seine Lehrer schuld. Die haben sich heute einen Streik einfallen lassen. Naja, Papier und Stift sind ja auch noch da. Und wir. Wir können schließlich auch mal ein Baby halten. Sehr gerne sogar.

Susan, wieso arbeitest Du mit Keramik?

„Oh, das habe ich schon als Kind gern getan! Nachdem ich später die Danish Design School besuchte, bin ich bei dem Material, das ich so mag, geblieben. Witzigerweise bin ich gerade jetzt an einem Punkt, an dem ich meine Ideen mehr auf Papier bringen möchte. Denn ich musste vor der Geburt der Zwillinge einige Zeit im Krankenhaus verbringen, und im Bett lässt sich ja nicht so weiter arbeiten wie gewohnt. Da haben mich schon die rein praktischen Gründe zum Papier gebracht. Die Keramik ist bei ihrer Entstehung eine eher nasse, staubige und farbige Angelegenheit und dafür fehlen mir jetzt mit den Zwillingen ein paar Arme mehr! Und so entdecke ich jetzt stärker die Arbeit mit Papier…für die Keramik-Arbeiten habe ich jetzt Hilfe.“

Gemeinsam blättern wir in ihrem neuen Freundschafts-Buch für Erwachsene, das sie gerade fertig gestaltet hat und seitenweise Platz für lustige Anekdoten bietet. Die Zeit ist reif für ein analoges Facebook! Ihr Skizzenbuch ist voll von geometrische Formen in den fröhlichsten Farben. Daraus werden Deko-Elemente für Wände- und Fenster. Wie das in Echt aussieht, sehen wir später an den Schaufenstern ihres Ladens in der Kopenhagener Instadt. Unkomplizierte Deko-Ideen sind Susans Spezialität. Ihren 70er Jahre Kinderwagen hat sie mal eben mit Maskingtape-Dots in unterschiedlichen Farben und Größen gepimpt! Sie ordnet Dinge und Farbe zu einer Welt, in die man ihr leichtfüssig folgt. Ohne die geringste Lust, wieder aus ihr aufzutauchen.

Ihre poetischen Porzellan-Wandvögel liegen hier und da in den Regalen verstreut. Farbsplitter fügen sich bei ihr zu fröhlichem Schmuck. Und mit den Inschriften in ihre Keramik verteilt sie kleine unaufdringliche Kommentare zum Familienleben von Heute in den Wohnungen: „Ich weiß ja nicht wie es bei anderen aussieht. Aber bei mir ist nichts wirklich ordentlich und perfekt“ sagt die Mutter von Vieren. Home, sweet Home ist also ein porzellangewordenes Augenzwinkern und ihre Becher mit den Aufschrift Mutter, Vater und Junge/Mädchen kleine Anspielungen auf moderne Familienstrukturen. In denen kann es schließlich schon mal unübersichtlich werden. Mit einer guten Portion Durcheinander. So à la Liebe!

 

 

 

 

 

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

2 Kommentare

Kommentare

  1. nina sagt:

    nicht aufhören, ja? ach, ich bleibe einfach noch ein bisschen in den bildern hängen … danke.

  2. Daniela sagt:

    ich möchte da einziehen!!

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