Archiv Kategorien: orte sammeln

sächsische Schweiz

10

11

08

12

Manchmal geht es hoch her. Das kann auf Wanderwege zutreffen – aber ich meinte jetzt im Leben. Ich weiß, Ihr kennt diese Phasen selber nur zu gut, in denen Zeit rar ist. So eine Phase waren die letzten vier Monate defintiv bei uns, ich habe als Dozentin an der Humboldt-Uni gearbeitet und hatte ein Sommersemester voll spannender Erkenntnisse und Inspiration! Zu allem Glück kam noch hinzu, dass ich mit einem Verlag an einem Kochbuch-Konzept arbeite. Und wenn noch so viel spannende Aufgaben auf einen warten, es geht mit Familie ja auch immer um die B A L A N C E. So war ich in der gemeinsamen Zeit darauf bedacht, einfach mit ihnen zu sein, ohne Ablenkung / ohne zu dokumentieren. Bei uns haben diesen Sommer Ferien am Stück nicht vorbeigeschaut , aber wir haben uns Mühe gegeben, kleine Ferieninseln zu basteln – mit Ausflügen in die Umgebung.

EIN Ausflugs-Ziel, das nur zwei Auto-Stunden von Berlin entfernt liegt, möchte ich mit Euch teilen –endlich mal wieder! Ich sende Euch quasi via Postkarte Grüße von Herzen. Aus dem Elbsandstein-Gebirge in der sächsischen Schweiz.

Eine kleine Zeit ist besser, als keine Zeit.

02

18

07

B A L A N C E  finden.

17

09

15

19 20 21 22 23

Unsere Wochenend-Tour:

FREITAG in Dresden:

Sachsenmarkt (Lignerallee), richtig toll !!! Viele regionale Produkte, unglaublich frisch. Größte und älteste Markt Dresdens direkt nach Wiedervereinigung von der Bürgerbewegung »Neues Forum« ins Leben gerufen, um regionalen Produkten zu fairen Chancen im gesamtdeutschen Markt zu verhelfen

Frauenkirche (der Besuch hat uns sehr bewegt und beeindruckt, mit unglaublich netten ehrenamtlichen Helfern, die auch Kindern Rede & Antwort stehen: „Dürfen in die Frauenkirche nur Frauen – oder warum heißt die so?“ / Ein kleiner Kupfernagel im Boden des Kirchenschiffs ist der Mittelpunkt des Gebäudes / Die Kirche wurde wie durch ein Wunder im Dresdner Feuersturm nicht durch Bomben zerstört, sondern hat der Hitze von bis zu 1200°C (!!!) nicht standgehalten; der Sandstein hält bis 600°C aus / In der Fassade sind die alten erhaltenen Steine deutlich neben den neuen erkennbar und man erahnt die Sisyphos-Arbeit des Wiederaufbaus, und vieles mehr…)

außerdem: Zwinger/Oper; ein mal mit der historischen Bergbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe fahren; durch die Neustadt bummeln (nette Shops & Cafés). Am Abend grillen an der Elbaue bei der Saloppe oder einfach direkt in die Schankwirtschaft einkehren.

SAMSTAG: Halbtagstour (weil wir Ausschalfen wollten und in Ruhe frühstücken). Am Abend grillen im Schrebergarten unseres Freundes Tilo.

Die TOUR: mit dem Regional-Express von Dresden Schöna nach Königsstein. Sehr schöne Zugfahrt entlang der Elbe hinein in das Sandstein-Gebirge mit seinen kleinen Dörfern. Toller Blick auf Lilienstein (Bild 4), eigentlich die ganze Wanderung über. Der Anstieg eignet sich super mit Kindern und kann in 3 Etappen untergliedert werden. Erste Etappe von der kleinen Stadt Königsstein entlang des Baches, vorbei an alten schiefen Häuschen nach Pfaffendorf.

Zweite Etappe: Von Pfaffendorf auf Sandwegen vorbei an Feldern hinein in den total verwunschenen (Räuber-)Wald mit Felsen und Höhlen bis zum Jäkelfels.

Dritte Etappe: Über den Klammweg ein etwas steilerer Aufstieg direkt zur Berggaststätte mit altem Aussichtsturm. Von dort weiter hinauf zum Gipfel (die Westseite mit Aussichtspunkt „Opferkessel“; Bild 1) – dort Rasten. Danach einen Abstecher zur Barbarine (an Südost Seite) machen. Spektakulärer Abstieg durch das „Nadelöhr“. Insgesamt Dauer: bei gemütlichem Gang ca. 3 – 4 Stunden (Routen Beschreibung hier)

SONNTAG: Halbtagstour, eigentlich mehr Spaziergang. Am Abend grillen in Tilos Schrebergarten; Abreise Montagmorgen.

Die TOUR: Mit dem Auto ins Kirnitzschtal (Sehr touristisch, deshalb möglichst außerhalb der Hauptsaison und Wochentags), parken am Lichtenhainer Wasserfall. Gemütlicher Spaziergang zum „Kuhstall“ und über die Himmelsleiter klettern. Von dort aus zum „Schneiderloch“ (Bild 5) und wenn man in das hineinklettert, geht es ganz schön steil abwärts; Kinder gut festhalten! (Rundgang hier beschrieben)

* TIP: Dr. Rolf Böhm malt von Hand diese schönen detaillierten Wanderkarten hier und viele weitere Informationen zu Wanderwegen seiner Heimat, der sächsischen Schweiz, auf seiner Homepage

 

Bis hoffentlich ganz bald, B

 

 

3 Kommentare

2 0 1 4

0

1

2

Zurück aus der Winterpause. Zurück aus Norwegen. Dort ließen wir uns tief in den Wäldern anstecken, von der Ruhe, die uns umgab. Zwischen den Jahren war es auch im südlichen Norwegen schneefrei und trotzdem wunderschön. Als hätte die Natur ihre Decke weggezogen und ließe uns so ihren Schlaf beobachten. Was das mit einem macht, wissen alle mit dem einem oder anderem Naturphänomen in ihrem Leben, das auch mal schlafen muss. Wenn man ihnen beim Schlafen zuschaut, lässt es einen erschauern, weil sich für einen Moment die Dimension erfassen lässt. Und nur man selbst ist bewegt. Denn alles andere ist in Ruhe.

Dies ist ein Bildnachweis der absoluten  S T I L L E.

(… und Norwegen MIT Schnee im letzten Jahr hier)

5

4378

Ohne Schnee. Aber mit fließend Wasser. Und auch Kinder wandern beschwerdefrei. Sind sie durstig, können sie am Wegesrand aus dem Vollem schöpfen. Willkommen im Zauberwald!

99_1

Genug geruht – Wir freuen uns auf 2014. Mit Euch!

–––––––Happy New Year––––––

4 Kommentare

Kopenhagen: Mit Energie

0705
0604

Eure Geschmacksnerven haben es verdient auf Hochtouren gebracht zu werden – wo wir nun schon so lange durch Kopenhagen touren! Es ist das Natürlichste der Welt für diese Stadt, keinen Trend vorbeiziehen zu lassen. Auch keinen Food-Trend. Und im 42°Raw ist das, worauf es ankommt, das Natürlichste – die Speisen:  just as nature intended. Das kleine Selbstbedienungs-Restaurant liegt inmitten der Innenstadt und hat nichts mit der freudlosen Öko-Rohkost-Bewegung zu tun, von der sie ihren Ruf weg hat! Bei diesem raw geht es um Lebensmittel im Naturzustand, die zur komplett neuen Erfahrung ummodeliert werden. Die Küche bleibt so zu sagen kalt, nichts wird über 42° Celsius erhitzt, so dass alle Mineralien und Vitamine erhalten bleiben. Fleischtomaten werden z.B. im Dörrofen dehydriert und zu einem Fleischersatz für einen unglaublich schmackhaften Burger! Und die Brownies oben im Bild sind zum Niederknien!  Datteln, roher Kakao, Nüsse und Sesam sind Top-Energie-Lieferanten und was einem dabei am wenigsten fehlt ist raffinierter Zucker…

Ab jetzt esst Ihr einfach mit dem Auge mit!

0900120310

Die kulinarische Überraschung hier im Bild: Der Salat ist angerichtet. Mit einer Vinaigrette wie Puderzucker – im hightec-Verfahren getrocknetes Essig und Öl. Im: 42°Raw / Pilestræde 32 / 1112 København / Danmark

 

 

 

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

 

3 Kommentare

fashion-CPH: im B56 vorbeischauen…

0103040506020807091011_11213

Wer die Tür zu dem kleinen beschaulichem Hinterhof-Häuschen in der Bregade 56 öffnet, öffnet auch eine Tür zur Modewelt Kopenhagens. Fröhlich zeigt uns Ciara (gesprochen Kira) im High-end-Ambiente, wie der Ring-Look funktioniert, den der dänische Shootingstar im Schmuckdesign Trine Tuxen ersponnen hat: umwerfend! Ciara ist Modebloggerin (cravingstyle.dk) und arbeitet im B56-Store , sie hat sich heute für den black-and-white-Look entschieden, bei dem der Mehr-ist-Mehr-Schmuck-Trend: viele Ketten, Ohrringe und Fingerringe tragen!, super zur Geltung kommt.

+++Fotos von oben nach unten+++

Ciara’s Ketten: Trine Tuxen for B56::: auf einem Münz-Anhänger ist das B56-Haus graviert (hier) ,,, eine Kette ihrer irischen Großmutter,,, 2 Ketten von Sophie Bille Brahe (hier und hier)+++der Goldstoff gehört zu den sehr coolen Kleidern des dänischen Labels Wackerhaus (hier),,, Gold-Sandalen von opening ceromony (hier)+++Briefumschlag-Clutch der dänischen Super-Designerin Stine Goya+++Illustrationen von Entwürfen der Dänin Anne Sofie Madsen+++Daniela’s + mein Lieblingsteil::: weiße Leder-Booties vom dänischen Trendlabel WoodWood /// Ciara’s Ringe rechte Hand::: Sophie Bille Brahe (hier)+++linke Hand Sling-Ring der Münchner Schmuckdesignerin Saskia Diez

::: G E T T H E L O O K :::

17

An geschätzten 80% der trendy-dänischen Füsse waren in Kopenhagen Sneaker zu beobachten, was mich super gefreut hat – eine bessere Mode als Rennschuhe, besonders für City-Trips, kann einem doch gar nicht passieren! Ciara komplettiert auch ihren Look mit woven Sneakers von Nike.

+++ bonustrack: sophie bille brahe and lykke li +++  ich ♥♥♥ dieses vimeo +++

+++ Danke an Stepahnie Gundelach :::  B56 anywho.dk +++ und Ciara Broadbery ::: cravingstyle.dk +++

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

2 Kommentare

CPH: mit Plan # 2

01_11. Auf den Strassen Kopenhagens: das APRIL-Logo!

2. & 3. – bungalow.dk – das dänische Label macht indisch inspiriertes Interieur und unglaublich schönes Textildesign: RAVENSBORGGADE 17

4., 5. 6. – Die  Ravensborggade ist ein Trödel-Eldorado und in diesem Jahr finden dort noch 3 Folhmarkt-Termine statt (hier)! Auf dem Foto Nr. 6 sieht man mich mit einer Trödel-Trophäe-in-der-Tüte. Es war eine eine äußerst schöne dreistöckige Vinatge-Etagere… Frage: wieso war…? *

7. Lovely Kopenhagenposter von www.kortkartellet.de

8. – NøRREBRO ist bunt & jung. In den vielen guten Cafés hier lässt sich entspannt die Stadt beobachten…

 

* …Antwort: Das EasyJet-Dilemma! Das geht so: man bucht einen günstigen Flug bei einer Billig-Airline, spart bei einem 2 – 3 tägigem City-Trip die Gepäckgebühr und reist mit nur 10 kg Handgepäck. Die auch ausreichend sind, wenn… EasyJet nicht wäre! Denn es konnte die besprochene dreistöckige Antik-Etagere mit viel Pack-Kunst im begrenzten Handgepäck-Koffer untergebracht werden. Auch konnte die dreistöckige Antik-Etagere durch den Sicherheitscheck gebracht werden. Wo die dreistöckige Antik-Etagere nicht durchgebracht werden konnte – und jetzt Achtung an alle Nachahmer – ist bei EasyJet! Denn es stimmt schon: einige Gepäckstücke einiger Rückreisenden hatten ein paar Millimeter Umfang zugelegt. Aber hallo? Ich meine, das tun ja wohl auch die meisten Passagiere auf urlaubsbedingten-Rückflügen: ein paar Millimeter an Umfang zugelegen! Und müssen die gleich 50 € Gepäck-Aufschlag zahlen? Es war jedenfalls keine Zeit Knut von dem Deal zu überzeugen: 50 € Gepäck-Aufpreis für eine 19 € Etagere, so dass ich aus Energiespar-Gründen lieber aus der Abfertigungs-Reihe getanzt bin und ganz dem Berliner Sharing-is-Caring-Geist verpflichtet, die Etagere auf einen Marmorklotz im Wartebereich platziert habe. So kenn‘ ich es nun mal von zu Hause mit den Schenke-Bänken: man stellt Dinge in den öffentlichen Raum, damit andere, denen diese Dinge eventuell etwas sagen, sich bedienen können… das ist doch eine gute Sache! Und als ich so in der Dunkelheit die Gangway zum Flugzeug hinauaufstieg und in der hellerleuchteten leeren Wartehalle einen verwaisten 50 cm großen Gegenstand in Knallfolie nachsah, kommentierte Knut das etwas fassungslos: „EasyJet hätte es sich vorher durchrechnen müssen, ob sie Bodil mit Etagere transportieren oder für ein Bombenräumkommando in ihrem Airport-Bereich aufkommen wollen…“ Und während ich mich noch müde in meinem Sitz fragte, wieso es keine Schenke-Bänke an Flughäfen gibt, machte Knut sich schon Gedanken darüber, ob man als Pilot von Flugzeugen mit leerem Flugzeugbauch und Gewichtskonzentration im oberen Drittel wohl eine Spezial-Ausbildung benötigt…? Ihr seht also, es war ein rund-um-gelungener Ausflug! Und was sind Eure Billig-Flug-Erfahrungen?

 

 

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

2 Kommentare

Kopenhagen: Mit Plan

CPH: Shopping DiaryCPH: Shopping DiaryCPH: Shopping DiaryCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: Shopping Diary

→ Huch! Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Der Liebe Shop ist ein Raum-Zeit-Kontinuum: KOMPAGNISTRÆDE 23

CPH: Shopping Diary

→ In der LÆDERSTRÆDE 3 und 5 , nur wenige Meter neben dem Liebe Shop findet man Grønlykke. So nah. So gut. Denn das Staunen lässt nicht nach: in einem Eingang nur Stoffe, im anderen gefühlt bis unter die Dachkante bunte Dinge aus aller Herren Länder.  Versprüht den Charme eines Kolonialwarenhandels: Haushaltsgegenstände, Kissen, Taschen, Vasen, Schmuck, Puschen in allen erdenklichen Mustern und Farben, super!

CPH: Shopping Diary

→ Ja, Hay! Innerhalb ein paar Jahre katapultierte sich Hay zum Shooting-Star des Interieur-Designs und verkauft fast weltweit frisches modernes nordisches Design. Mal reinschnuppern (ØSTERGADE 61) und umschauen lohnt sich, weil das Hay-House auch Kleinigkeiten beherbergt, die in den Koffer passen und nicht das Reise-Budget sprengen – in Daniela’s Koffer war noch ein Platz frei für den kleinen Keramik-Geist…

CPH:LouiseCPH:LouiseCPH:Louise

→ Keramik ist ja fast so etwas, wie eine dänische Eigenschaft. Warum weiß niemand der Beteiligten. Ist einfach so! Wir sind in der LILLESTRAND STRÆDE 15  (direkt neben Nyhavn) über Louise Gaarman gestolpert – ihr wisst schon! Die Künstlerin, die für Anders Arhoj die Keramik-Körper seiner Geister herstellt. Spontan installiert Louise für uns ihre Ton-Körbe im Hinterhof zu einer kleinen Ausstellung.  Hier wird ihr Kollege Leif Sigersen in ein paar Wochen einen Shop eröffnen, der seine Initialen tragen wird („ein Mix aus Vintage, Kunst und Design“). Leif,der Künstler und Stylist ist, hat schon einen Shop in New York. Der heißt butik und Mitinhaberin ist das dänische Supermodel Helena Christensen. OK, dann stolpern wir mal weiter…  →

CPH/Kira

→ Für einen Farbrausch sorgt gleich nebenan in der LILLESTRAND STRÆDE Kira CPH: Kelim-Kunst aus Nordafrika, sowie eigene Textil-Designs von Kira, wunderschön anzuschauen – ein Eindruck hier

CPH:City Guide

1. Kopenhagener drehen am Rad: stehende Räder wachsen hier wie Pilze aus dem Boden, rollende Räder dominieren das Strassenbild! (aber zum Fahrradthema später noch ausführlicher…) / 2.  Nyhavn ist ein Touri-Magnet! Aber Tausende Touris können auch mal nicht irren!!! Es ist einfach schön hier zu sitzen, wenn die Socken qualmen, in der Abendsonne ein After-Walk-Beer zu zischen und das Alles mit einer Ahnung Ostsee… / 3. Im Kalaset haben wir zu Abend gegessen: es war rappelvoll – und zwar mit Dänen! Nettes Neighbourhood-Ambiente, obwohl es so zentral liegt: Ecke Vendersgade / Nansensgade

CPH: Poster:www.kortkartellet.dk

© Poster: www.kortkartellet.dk → We ♥ it

København Indre By – have a look here:

Die längste Fussgängerzone der Welt heißt STROEGET. Hier findet man die großen (und meist langweiligen) Shops. Aber in den ganzen kleinen Parallel-Strassen drumherum findet man auch die kleinen persönlichen Geschäfte, an denen man unbedingt erkennt: Wir sind in Kopenhagen!

1. Susan Liebe s.o.

2. Grønlykke s.o.

3. Stilleben – wer wie ich ein ausgeprägtes Faible für Keramik und Glas hat: hier bitte herein spaziert. Viele dänische Designer und tolle Auswahl an Graphiken!

4. Hay House s.o.

5. Illums Bolighus – ist eine Institution. Hier findet man die größte Auswahl skandinavischer Wohndesigns unter einem Dach. Die großen tradionelle Namen wie Louis Poulsen und Arne Jacobsen finden sich hier neben jungem Design. Mein Souvenier: zwei Retroeierbecher von Lucie Kaas. Die sind aus den 70ern und heißen Bordfolk / Tisch-Leute → sehr süss (schau hier)!

6. LILLESTRAND STRÆDE 15: Kira CPH / „LS“ von Leif Sigersen

7. emmerys & Lagkagehuste : Gleich um die Ecke von Kira und Leif’s Shop ist ein Coffeeshop von emmerys. Hier bekommt man guten Kaffee und leckere traditionelle dänische Teilchen.  Das ganze auch noch in Öko. / Auch Lagkagehuste ist eine Bäckerei-Kette, hat aber nichts mit dem zu tun, was wir unter Bäckerie-Ketten verstehen! Schon an den Schaufenstern drückt man sich die Nasen platt. Vielerorts in der Innestadt zu finden, super zum snacken!

8. 42raw: e x t r e m gutes Essen und auch noch e x t r e m gesund! So gut, dass ich die noch mal ausführlicher beschreibe: PILESTRÆDE 32

9. Kalaset s.o.

10. B56 – sehr cooler Fashion Store mit dänischen Designern

11. Rue Verte – Mixed Mode und Interieur, da gibt’s viel zu gucken!

12. Nyhavn – Also es mischen sich schon auch Einheimische unter das Touri-Volk, haben wir besonders am Freitagabend festgestllt, wenn sich die Kopenhagner, die in der City arbeiten, auf’s Wochenende einstimmen. Das Panorama mit den über 300 Jahre alten bunten Häusern versetzt einen so richtig in Urlaubs-Stimmung.

Amalienborg – Das Schloss! Man kann einfach vor der Haustür der Royals spazieren. Bei unserem letzten Kopenhagen-Aufenthalt stolperte Prinz Henrik über den Platz… ja, ja so war`s!

Tivoli – der schönste und stilvollste Vergnügungspark überhaupt. Aber wenn die Lichter angehen ist es noch vieeel schöner. Neben an im Nimb gibt es gute leckere Gourmet Hot Dogs, garantiert ohne knallrote Würstchen. Also, ein Hot Dog muss in Kopenhagen schon sein!

 

5 Kommentare

Kopenhagen: Mit Liebe

CPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LIebeCPH/LiebeCPH/Liebe 12CPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeCPH/LiebeAlle einsteigen! Ins Karussell der Inspirationen: K O P E N H A G E N! 3 Tage Kopenhagen bringen alles wozu eine Städte-Tour gut ist:  „Alltag wird abgeschüttelt / Müdigkeit vom Winde verweht / Vitalität und neue Eindrücke wo man geht und steht“ (Anm. der Redaktion: das war ein Reim!). Bitte anschnallen und zurücklehnen – wir nehmen Euch natürlich mit, wir sind ja nicht fiese! Und Ihr seid schon längst eingestiegen, ihr wisst es nur noch nicht, die Tour hat längst begonnen:

Wir befinden uns in der Nansensgade/1366 København. Hier sind wir mit Susan Liebe zum Frühstück verabredet. Sie ist rausgezogen aus der Stadt. Also treffen wir sie in ihrem Keramik-Studio, unterhalten uns über ihre neuen Projekte und Pläne, lassen uns die Entstehung ihrer wunderschön nostalgischen Keramiken, von denen viele schon kleine Klassiker sind, demonstrieren und atmen die Atmosphäre ein. Es ist ganz klar spürbar: Susan sortiert die Welt nach Farbtönen. Ihrem größeren Sohn Emil ist zwischendurch stinke langweilig, obwohl auch er alle Hände voll Babys hat. An der Langeweile sind aber auch seine Lehrer schuld. Die haben sich heute einen Streik einfallen lassen. Naja, Papier und Stift sind ja auch noch da. Und wir. Wir können schließlich auch mal ein Baby halten. Sehr gerne sogar.

Susan, wieso arbeitest Du mit Keramik?

„Oh, das habe ich schon als Kind gern getan! Nachdem ich später die Danish Design School besuchte, bin ich bei dem Material, das ich so mag, geblieben. Witzigerweise bin ich gerade jetzt an einem Punkt, an dem ich meine Ideen mehr auf Papier bringen möchte. Denn ich musste vor der Geburt der Zwillinge einige Zeit im Krankenhaus verbringen, und im Bett lässt sich ja nicht so weiter arbeiten wie gewohnt. Da haben mich schon die rein praktischen Gründe zum Papier gebracht. Die Keramik ist bei ihrer Entstehung eine eher nasse, staubige und farbige Angelegenheit und dafür fehlen mir jetzt mit den Zwillingen ein paar Arme mehr! Und so entdecke ich jetzt stärker die Arbeit mit Papier…für die Keramik-Arbeiten habe ich jetzt Hilfe.“

Gemeinsam blättern wir in ihrem neuen Freundschafts-Buch für Erwachsene, das sie gerade fertig gestaltet hat und seitenweise Platz für lustige Anekdoten bietet. Die Zeit ist reif für ein analoges Facebook! Ihr Skizzenbuch ist voll von geometrische Formen in den fröhlichsten Farben. Daraus werden Deko-Elemente für Wände- und Fenster. Wie das in Echt aussieht, sehen wir später an den Schaufenstern ihres Ladens in der Kopenhagener Instadt. Unkomplizierte Deko-Ideen sind Susans Spezialität. Ihren 70er Jahre Kinderwagen hat sie mal eben mit Maskingtape-Dots in unterschiedlichen Farben und Größen gepimpt! Sie ordnet Dinge und Farbe zu einer Welt, in die man ihr leichtfüssig folgt. Ohne die geringste Lust, wieder aus ihr aufzutauchen.

Ihre poetischen Porzellan-Wandvögel liegen hier und da in den Regalen verstreut. Farbsplitter fügen sich bei ihr zu fröhlichem Schmuck. Und mit den Inschriften in ihre Keramik verteilt sie kleine unaufdringliche Kommentare zum Familienleben von Heute in den Wohnungen: „Ich weiß ja nicht wie es bei anderen aussieht. Aber bei mir ist nichts wirklich ordentlich und perfekt“ sagt die Mutter von Vieren. Home, sweet Home ist also ein porzellangewordenes Augenzwinkern und ihre Becher mit den Aufschrift Mutter, Vater und Junge/Mädchen kleine Anspielungen auf moderne Familienstrukturen. In denen kann es schließlich schon mal unübersichtlich werden. Mit einer guten Portion Durcheinander. So à la Liebe!

 

 

 

 

 

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

2 Kommentare

Quality time

1

SÜPER – das sind Dinge, die nicht zum Wegwerfen erschaffen wurden. Weil sie aus Kulturen stammen, in denen sie quasi-schon-immer den Alltag komplettiert und verschönert haben. Weil sie vielleicht ganz in unserer Nähe stärker aus Überzeugung, denn aus Rentabilität hergestellt werden. Oder weil ihre Ursprungsidee weit in die Vergangenheit zurückreicht, aber keine bessere je hinzugekommen ist: „Einige Dinge haben sich über Generationen bewährt – die kann man scheinbar nicht besser machen“ kommentiert Elisabeth Schotte ihr sorgsames Zusammenfalten einer irischen Hanly-Wolldecke. Sie und Vanessa Marangoni betreiben den SÜPER-Store in Berlin und ziehen gemeinsam einen roten Faden durch das Sortiment, der so simpel wie diffizil ist: Quality is the key to everything – und so sorgen sie für eine Auswahl, die wirklich „unique“ ist.  Gerade sind sie umgezogen und im neuen Laden nimmt ein fliegender Teppich die Mitte des Raumes ein. Die beiden Designerinnen haben ihren Entwurf dazu mit einem ortsansässigem Schmied umgesetzt. Janz famos würde ein Ur-Berliner-Kommentar aus dem Off dazu lauten – rein schätzungsweise! Oder wie würdet Ihr es nennen, wenn Doppelwandige Glasschüsseln von Holmegaard neben italienieschen Furlane Hausschuhen auf einen zugeflogen kommen? Guter Geschmack „on the fly“? Auf jeden Fall!

oben: Selbstbausatz eines Kinderstuhles von einem Berliner Tischler angefertigt. Die Idee beruht auf Enzo Mari, weil jeder ein Designer ist, der sich ein Möbelstück selber baut. /// unten: Feinster Monkey 47 Dry Gin aus dem Schwarzwald.

 


2

Minimale Routenänderung: Süper liegt jetzt in der Dieffenbachstrasse 12. Und hier geht’s lang zur Quality time: vorbei an Geldbörsen einer Berliner Ledermanufaktur neben feinstem Schweitzer Obstbrand, weiter zu den Türkischen OYA-Schmucktüchern und filigranen Papierlampen von Le Klint, die noch in Dänemark von Hand gefaltet werden (hier). Noch was vergessen? Ja sicher, eine Menge  – und deshalb ist selber entdecken noch die beste Strategie!

Dank an Vanessa und Lisa.

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

4 Kommentare

sunny side up

Januartage sind wahrhaftig nicht das Gelbe vom Ei. Aber wir haben die Antwort auf den endlos-Januar gefunden. Sie heißt Korean Cuisine. In den hell leuchtenden Räumen des YamYam haben wir Kurzweiligkeit serviert bekommen. Und Bibimbab. So ging die Sonne auf. Sunnysideup und darunter spicy Gemüse auf Reis. Manchmal braucht es nur ein Spiegelei für einen hellen Moment. In dem ich mich allerdings auch fragte: Wie konnte ich nur KimChi ganz vergessen? Voller Vitamine, probiotisch wegen der Fermentierung und P E N G da sind sie wieder, die erwachten Lebensgeister! Deshalb hier der Wochenend-Aufruf: Macht KimChi – die grauen Tage sind noch nicht vorbei!

Hello Korean Cuisine, danke YAMYAM!  Alte Schönhauser Str. 6 /// 10119 Berlin

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

4 Kommentare

auf Nordwegen

BLOG-Buch-Eintrag Nr. I: Wir sehen uns hier mit überwältigender Schönheit konfrontiert. Wir erwarten alle weiteren Herausforderungen, die in den nächsten Tagen auf uns zukommen, mit Spannung. Denn wir befinden uns im Jahre 2012. Auf Expedition. Die Entdeckung dieser Tour heißt Schwarz-Weiß-Kontraste. Schwarze Wälder, weißer Schnee. Der Himmel changiert irgendwo dazwischen. Und der Landesname lässt uns zu keinem Zeitpunkt unseres Unternehmens das Wesentliche vergessen: unser Ziel liegt auf den Wegen. Den sogenannten NorWegen…

BLOG-Buch-Eintrag Nr. II: Vielerorts sind wir die Ersten und Einzigen, die ihre Spuren im Schnee hinterlassen. Alle Wahlberechtigten der Crew haben abgestimmt: Als Einziger Schneespuren zu machen, kommt im Glücksgefühl-Ranking noch vor dem Morgen-Kaffee. Unser Expeditions-Leiter Emil hat uns erklärt, wie Profis in Norwegen Wandertage ausrichten. Jedes Crew-Mitglied trägt einen Holzscheit für ein Feuer, das auf dem Gipfel des Berges, am zugefrorenem See, entfacht wird. Die großen Expeditions-Mitglieder tragen zusätzlich Thermoskanne, Würstchen, und Lumper (Kartoffelmehl-Fladen, in die die Würstchen zum Verzehr gewickelt werden). Wir vertrauen Emil. Seine wöchentliche Wandertag-Erfahrung an der örtlichen Grundschule hat ihn zu einem guten Anführer gemacht. Unser Vertrauen wird – wie man auf diesem bisher unveröffentlichten Bildmaterial sieht – reich belohnt…

BLOG-Buch-Eintrag Nr. III: Husky-Mischling Monsen ist ein unverzichtbarer Gefährte, der unermüdlich seinen Teil zum gelingen der Expedition beiträgt. Sinkt die Moral in der Truppe, so versteht nur er es, den Schlitten immer wieder aus dem Tiefschnee zu ziehen. Die positive Zwischenbilanz unserer Entdeckungen: Platz ist hier ein allemansretten, ein Jedermannsrecht!

BLOG-Buch-Eintrag Nr. IV: Unser Besuch in den Hallen des Godfathers of Polarexpedition – Roald Amundsen ist ein krönender Abschluss. Und wir gestehen uns zugegebenermaßen ein wenig Freude ein, als er uns seinen Gruß zu senden scheint. Wir haben unsere Sache anscheinend nicht so schlecht gemacht!

Tip: Fram-Polarschiffmuseum in Oslo und dieses Einstiegs-Videomaterial hier

Amundsen-Photo: wikipedia.org

BLOG-Buch-Nachtrag: Die Idee eines norwegischen Designers, die Schnee-Expeditionen nach Innen zu verlegen, ist einfach nydelig! Schaut doch mal hier

©Fotos: Knut Koops 

3 Kommentare