Archiv Kategorien: Reise

Kroatien / Plitvička Jezera

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Die Ferien neigen sich dem Ende. Aber es liegen auch noch fünf Wochen Sommer vor uns! Und so starten wir wohlgemut und bereichert durch Urlaub, Freunde und Familie in den Alltag. Bei mir wirkt das Ferienende fast schizophren euphorisierend – wisst Ihr, was ich meine?! Ich erkläre es mir damit, dass der wahre Jahreswechsel in Wirklichkeit jetzt ist: Die ca. 12 Monate bis zum nächsten Sommerurlaub beginnen jetzt und sie liegen frisch und blütenweiß wie unbeschriebene Schulhefte ohne Eselsohren kariert und liniert vor uns. Der Indianer-Kalender spricht: Wenn Du aus dem Land des Sommerurlaubs zurückkehrst, beginnt ein neuer Jahreskreis mit 12 Monden.

Urlaubserzählungen bahnen sich im wilden Durcheinander ihren Weg in die Wiedersehensfreude. Wenn Ihr Lust habt, mischen sich unsere dazu und es beginnt der erste Teil unserer Reise. Mit Kroatiens unglaublichen Nationalpark Plitvička Jezera. Der Ort, an dem vor einem halben Jahrhundert Winnetous Schatz im Silbersee verfilmt wurde.

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Plitvička Jezera muss man sich mit 20.000 weiteren Besuchern am Tag teilen. Es wäre auch vermessen dieses Wunder der Natur für sich allein haben zu wollen. Es hilft aber sich auf all die wunderschönen Details in einer Art Meditation zu konzentrieren – so rutschen die  Besucher-Massen wie unwichtige Statisten durch die Maschen der Wahrnehmung. Und man ist in einem ganz anderem Film. Der heißt Auf den Spuren Winnetous, bei den Kindern spielt die Hauptrolle darin Yakari. Fischschwärme im glasklarem Wasser, auf die seit den 1970er Jahren keine Jagd mehr gemacht wurde (Plitvička Jezera wurde 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das Unseco Weltnaturerbe aufgenommen), haben sich jede Scheu abgewöhnt. Und man staunt, dass es vor Generationen von Fischen tatsächlich möglich gewesen sein muss, Fische mit der bloßen Hand zu fangen. Der Versuch ist strengstens verboten – das verstehen wir natürlich. Aber nur schweren Indianerherzens.

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Herzlich Willkommen im neuen Jahr – das nach biografischer Zeitrechnung immer nach den Ferien beginnt!

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Real Life: Am Ende des mühsamen Weges durch die staubige Prärie liegt ein Souvenir-Shop. Wir konnten den sehr süßen T-Shirts  mit Plitvice Lakes National Park-Aufdruck im 80er Jahre Design nicht widerstehen. Es war ja auch ein langer heißer Tag. Und auch ein lohnenswert schöner: Indianer-Ehrenwort.

 

 

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Rezepte to go

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im Freien sein (I)

Wir hatten die tolle Möglichkeit für das Buch Nimm`s mit der Stiftung Warentest Rezepte auf Reisen mit zu nehmen und an verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen zu fotografieren. Dabei sind sechs Einstiegsseiten für das Buch entstanden. Das war eine so schöne Aufgabe, denn ich habe mich durch die Rezeptvorschläge gekocht, Rucksäcke gepackt, Körbe gefüllt, Gepäckträger geschnürt und  Tische gedeckt, um das zu Hause Eingepackte irgendwo woanders wieder auszupacken. Ich mag es unterwegs gut für sich zu sorgen. Man findet in dem Buch viele Anregungen für transportable Gerichte und praktische Tips für`s Essen unterwegs. Gerne würde ich Euch die sechs Situationen zeigen, in die wir die Rezepte von Rose Marie Donhauser und der Stiftung Warentest mitgenommen haben und die wir für die sechs Seiten des Buches fotografiert haben:

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unterwegs sein (II)

Das deutsche Wort Wanderlust beschreibt in angelsächsischen Ländern ein in-die-Welt-hinausgeh`-Gefühl, ganz egal wohin es einen führt. Aber ohne Zeitlosigkeit führt es nirgendwo hin. Das ist wohl eine der schwierigsten Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen. Wir üben es einfach, denn jetzt beginnt die Reisezeit. Und Proviant hilft dabei zu bleiben, wenn es am Schönsten wird.

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auf Reisen sein (III)

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konzentriert sein (IV)

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gesellig sein (V)

Uns gefällt das Buch: Nimm`s mit – transportable Gerichte für Büro, Schule & Picknick.

Es hat mich z.B. dazu inspiriert, an schönen Abenden (es waren bisher drei die schön waren und an denen ich es geschafft habe, zeitlos zu sein) Brotscheiben für Bruschetta zu rösten und Tomaten und Basilikum kleinzuhacken & zu würzen, um sie mit glasierten Zwiebeln mit Balsamico zu vermischen. Ich habe das geröstete Brot und die Tomaten-Salsa in einem Extra Glas mit in den Park genommen und dort haben sich die Kinder das Tomaten-Zeug auf die gerösteten Brote geschaufelt – ein Lieblings-Sommer-Abendbrot.

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im Grünen sein (VI)

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sächsische Schweiz

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Manchmal geht es hoch her. Das kann auf Wanderwege zutreffen – aber ich meinte jetzt im Leben. Ich weiß, Ihr kennt diese Phasen selber nur zu gut, in denen Zeit rar ist. So eine Phase waren die letzten vier Monate defintiv bei uns, ich habe als Dozentin an der Humboldt-Uni gearbeitet und hatte ein Sommersemester voll spannender Erkenntnisse und Inspiration! Zu allem Glück kam noch hinzu, dass ich mit einem Verlag an einem Kochbuch-Konzept arbeite. Und wenn noch so viel spannende Aufgaben auf einen warten, es geht mit Familie ja auch immer um die B A L A N C E. So war ich in der gemeinsamen Zeit darauf bedacht, einfach mit ihnen zu sein, ohne Ablenkung / ohne zu dokumentieren. Bei uns haben diesen Sommer Ferien am Stück nicht vorbeigeschaut , aber wir haben uns Mühe gegeben, kleine Ferieninseln zu basteln – mit Ausflügen in die Umgebung.

EIN Ausflugs-Ziel, das nur zwei Auto-Stunden von Berlin entfernt liegt, möchte ich mit Euch teilen –endlich mal wieder! Ich sende Euch quasi via Postkarte Grüße von Herzen. Aus dem Elbsandstein-Gebirge in der sächsischen Schweiz.

Eine kleine Zeit ist besser, als keine Zeit.

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B A L A N C E  finden.

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Unsere Wochenend-Tour:

FREITAG in Dresden:

Sachsenmarkt (Lignerallee), richtig toll !!! Viele regionale Produkte, unglaublich frisch. Größte und älteste Markt Dresdens direkt nach Wiedervereinigung von der Bürgerbewegung »Neues Forum« ins Leben gerufen, um regionalen Produkten zu fairen Chancen im gesamtdeutschen Markt zu verhelfen

Frauenkirche (der Besuch hat uns sehr bewegt und beeindruckt, mit unglaublich netten ehrenamtlichen Helfern, die auch Kindern Rede & Antwort stehen: „Dürfen in die Frauenkirche nur Frauen – oder warum heißt die so?“ / Ein kleiner Kupfernagel im Boden des Kirchenschiffs ist der Mittelpunkt des Gebäudes / Die Kirche wurde wie durch ein Wunder im Dresdner Feuersturm nicht durch Bomben zerstört, sondern hat der Hitze von bis zu 1200°C (!!!) nicht standgehalten; der Sandstein hält bis 600°C aus / In der Fassade sind die alten erhaltenen Steine deutlich neben den neuen erkennbar und man erahnt die Sisyphos-Arbeit des Wiederaufbaus, und vieles mehr…)

außerdem: Zwinger/Oper; ein mal mit der historischen Bergbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe fahren; durch die Neustadt bummeln (nette Shops & Cafés). Am Abend grillen an der Elbaue bei der Saloppe oder einfach direkt in die Schankwirtschaft einkehren.

SAMSTAG: Halbtagstour (weil wir Ausschalfen wollten und in Ruhe frühstücken). Am Abend grillen im Schrebergarten unseres Freundes Tilo.

Die TOUR: mit dem Regional-Express von Dresden Schöna nach Königsstein. Sehr schöne Zugfahrt entlang der Elbe hinein in das Sandstein-Gebirge mit seinen kleinen Dörfern. Toller Blick auf Lilienstein (Bild 4), eigentlich die ganze Wanderung über. Der Anstieg eignet sich super mit Kindern und kann in 3 Etappen untergliedert werden. Erste Etappe von der kleinen Stadt Königsstein entlang des Baches, vorbei an alten schiefen Häuschen nach Pfaffendorf.

Zweite Etappe: Von Pfaffendorf auf Sandwegen vorbei an Feldern hinein in den total verwunschenen (Räuber-)Wald mit Felsen und Höhlen bis zum Jäkelfels.

Dritte Etappe: Über den Klammweg ein etwas steilerer Aufstieg direkt zur Berggaststätte mit altem Aussichtsturm. Von dort weiter hinauf zum Gipfel (die Westseite mit Aussichtspunkt „Opferkessel“; Bild 1) – dort Rasten. Danach einen Abstecher zur Barbarine (an Südost Seite) machen. Spektakulärer Abstieg durch das „Nadelöhr“. Insgesamt Dauer: bei gemütlichem Gang ca. 3 – 4 Stunden (Routen Beschreibung hier)

SONNTAG: Halbtagstour, eigentlich mehr Spaziergang. Am Abend grillen in Tilos Schrebergarten; Abreise Montagmorgen.

Die TOUR: Mit dem Auto ins Kirnitzschtal (Sehr touristisch, deshalb möglichst außerhalb der Hauptsaison und Wochentags), parken am Lichtenhainer Wasserfall. Gemütlicher Spaziergang zum „Kuhstall“ und über die Himmelsleiter klettern. Von dort aus zum „Schneiderloch“ (Bild 5) und wenn man in das hineinklettert, geht es ganz schön steil abwärts; Kinder gut festhalten! (Rundgang hier beschrieben)

* TIP: Dr. Rolf Böhm malt von Hand diese schönen detaillierten Wanderkarten hier und viele weitere Informationen zu Wanderwegen seiner Heimat, der sächsischen Schweiz, auf seiner Homepage

 

Bis hoffentlich ganz bald, B

 

 

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Zurück aus der Winterpause. Zurück aus Norwegen. Dort ließen wir uns tief in den Wäldern anstecken, von der Ruhe, die uns umgab. Zwischen den Jahren war es auch im südlichen Norwegen schneefrei und trotzdem wunderschön. Als hätte die Natur ihre Decke weggezogen und ließe uns so ihren Schlaf beobachten. Was das mit einem macht, wissen alle mit dem einem oder anderem Naturphänomen in ihrem Leben, das auch mal schlafen muss. Wenn man ihnen beim Schlafen zuschaut, lässt es einen erschauern, weil sich für einen Moment die Dimension erfassen lässt. Und nur man selbst ist bewegt. Denn alles andere ist in Ruhe.

Dies ist ein Bildnachweis der absoluten  S T I L L E.

(… und Norwegen MIT Schnee im letzten Jahr hier)

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Ohne Schnee. Aber mit fließend Wasser. Und auch Kinder wandern beschwerdefrei. Sind sie durstig, können sie am Wegesrand aus dem Vollem schöpfen. Willkommen im Zauberwald!

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Genug geruht – Wir freuen uns auf 2014. Mit Euch!

–––––––Happy New Year––––––

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Nordic summer

waldbeerenDies ist die Geschichte einer waghalsigen Ferienunternehmung, in der eine Familie gen Norden zog, um sehenden Auges einen kühlen verregneten Sommer zu verleben. Es ist die Geschichte, einer Familie, die die Ostsee überquerte, das Auto vollgepackt bis unter die Dachkante mit Regensachen, Wollpullovern und Gesellschaftsspielen, um in einem kleinem dänischen Sommerhaus alle ihnen verfügbaren Heizmittel zu mobilisieren. Es ist die Geschichte zweier Eltern, die sich mental auf diesen Urlaub vorbereiteten, in dem sie sich auf Mensch-ärger-Dich-nicht- und Mau-Mau-Marathons konditionierten. Es ist eine Feriengeschichte, in der alles anders kam. Mit einer der Geschicht enthaltenen Moral, die zweifelsfrei lautet: anders ist besser.

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Eines Nachmittags kehrten die Kinder dieser Familie später von ihren Entdeckungstouren zurück als gewöhnlich. Die Eltern waren schon besorgt, denn das Sonnenschutzmittel würde jeden Moment seine Wirkung verlieren. Doch ehe sie dieser Gefahr ernsthaft ins Angesicht hatten blicken müssen, spritze der Kies in der Einfahrt des Sommerhauses in alle erdenklichen Richtungen und zwei Paar Hände rieben den Eltern frische Blaubeeren und einen Strauss gepflückter Walderdbeeren unter die Nasen. Es geschah am selben Tag, da das Bergfest dieses Urlaubes anstand. Den Eltern war das Wort in einem unachtsamen Moment über die Lippen gekommen, in dem sie es als Metapher für den Zeitpunkt verwanden, mit dem der Beginn der zweiten und wesentlich schneller vorübergehenden Hälfte des Urlaubes erwartet wird.  So kam es, dass die Kinder auf ein Fest bestanden. Zu Ehren ihrer Urlaubsregion begingen sie es als ein Waldbeerenfest, denn im Kühlschrank fanden sich allerlei weitere Beerensorten und es wäre kein Fest gewesen, hätte man sie nicht mit Genussmitteln (in diesem Falle stark zuckerhaltigen) kombiniert.
waldbeerenWas wir nun am meisten mit Dänemark verbinden? Kleefelder, die wie aufgeschüttelte Kissen in einem Landschaftsbett liegen, dessen Kopfende Bienenstöcke im Gegenlicht säumen. Hier wird am hellen cremigen Frühstückshonig gearbeitet. Wir wissen nun aus sicherer Quelle, dass es ein nordisches Licht gibt. Ganz genau wie es ein Licht des Südens, das mediterrane Licht gibt (Anschauungsmaterial hier und hier).
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Die Ferien gehen langsam vorbei. Und nebenbei, bye, bye Juli-Mond…

 

 

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

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Reiselust

cabinporn

Ich weiß nicht wie es Euch geht. Aber ich weiß, dass die Urlaubszeit kurz bevorsteht. Und so kurz vor den Ferien da überschlagen sich gerne die Ereignisse. Man weiß nicht, wo einem der Kopf steht. Was haltet Ihr also davon, eine kleine Auszeit zu nehmen. Mal kurz die Augen zu schliessen. Bis drei zu zählen. Es ist an der Zeit, Euch eine meiner absoluten Lieblings-Seiten vorzustellen: cabinporn.com ist ein Sammelplatz für entlegene Orte. Hütten-Inspirationen, kurz: ein Traum! Ihr dürft die Augen wieder öffnen:

Hütte von oben nach unten 1. in der Türkei / 2. in Dänemark / 3. in Schweden / 4. in Deutschland / 5. in Griechenland / 6. in Serbien (unbedingt weiterträumen hier)

 

mehr sachdienliche Hinweise für noch mehr Ferien-Stimmung: 

1. dort wo es am Schönsten & am Passensten ist, ist häufig gerade  kein Korkenzieher zur Hand. Was dann zu tun ist  hier und hier  können wir uns vor Augen führen, weshalb wir jedes Jahr die feste Absicht verspüren, surfen zu lernen (weil so schön), es dann aber doch wieder nicht tun (weil so schwer)

2. ich möchte mich im Uralub in diesen französischen Sandalen flanieren sehen. Weil die auch noch im nächsten Sommer gut aussehen und im übernächsten und den darauf folgenden: handgenäht & zeitlos schön.

3. Lust einzutauchen in spektakuläre Unterwasserfotos

4. Und das Schönste zum Schluss: träumt weiter!

 

images via cabinporn.com

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Kopenhagen: Mit Energie

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Eure Geschmacksnerven haben es verdient auf Hochtouren gebracht zu werden – wo wir nun schon so lange durch Kopenhagen touren! Es ist das Natürlichste der Welt für diese Stadt, keinen Trend vorbeiziehen zu lassen. Auch keinen Food-Trend. Und im 42°Raw ist das, worauf es ankommt, das Natürlichste – die Speisen:  just as nature intended. Das kleine Selbstbedienungs-Restaurant liegt inmitten der Innenstadt und hat nichts mit der freudlosen Öko-Rohkost-Bewegung zu tun, von der sie ihren Ruf weg hat! Bei diesem raw geht es um Lebensmittel im Naturzustand, die zur komplett neuen Erfahrung ummodeliert werden. Die Küche bleibt so zu sagen kalt, nichts wird über 42° Celsius erhitzt, so dass alle Mineralien und Vitamine erhalten bleiben. Fleischtomaten werden z.B. im Dörrofen dehydriert und zu einem Fleischersatz für einen unglaublich schmackhaften Burger! Und die Brownies oben im Bild sind zum Niederknien!  Datteln, roher Kakao, Nüsse und Sesam sind Top-Energie-Lieferanten und was einem dabei am wenigsten fehlt ist raffinierter Zucker…

Ab jetzt esst Ihr einfach mit dem Auge mit!

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Die kulinarische Überraschung hier im Bild: Der Salat ist angerichtet. Mit einer Vinaigrette wie Puderzucker – im hightec-Verfahren getrocknetes Essig und Öl. Im: 42°Raw / Pilestræde 32 / 1112 København / Danmark

 

 

 

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

 

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fashion-CPH: im B56 vorbeischauen…

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Wer die Tür zu dem kleinen beschaulichem Hinterhof-Häuschen in der Bregade 56 öffnet, öffnet auch eine Tür zur Modewelt Kopenhagens. Fröhlich zeigt uns Ciara (gesprochen Kira) im High-end-Ambiente, wie der Ring-Look funktioniert, den der dänische Shootingstar im Schmuckdesign Trine Tuxen ersponnen hat: umwerfend! Ciara ist Modebloggerin (cravingstyle.dk) und arbeitet im B56-Store , sie hat sich heute für den black-and-white-Look entschieden, bei dem der Mehr-ist-Mehr-Schmuck-Trend: viele Ketten, Ohrringe und Fingerringe tragen!, super zur Geltung kommt.

+++Fotos von oben nach unten+++

Ciara’s Ketten: Trine Tuxen for B56::: auf einem Münz-Anhänger ist das B56-Haus graviert (hier) ,,, eine Kette ihrer irischen Großmutter,,, 2 Ketten von Sophie Bille Brahe (hier und hier)+++der Goldstoff gehört zu den sehr coolen Kleidern des dänischen Labels Wackerhaus (hier),,, Gold-Sandalen von opening ceromony (hier)+++Briefumschlag-Clutch der dänischen Super-Designerin Stine Goya+++Illustrationen von Entwürfen der Dänin Anne Sofie Madsen+++Daniela’s + mein Lieblingsteil::: weiße Leder-Booties vom dänischen Trendlabel WoodWood /// Ciara’s Ringe rechte Hand::: Sophie Bille Brahe (hier)+++linke Hand Sling-Ring der Münchner Schmuckdesignerin Saskia Diez

::: G E T T H E L O O K :::

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An geschätzten 80% der trendy-dänischen Füsse waren in Kopenhagen Sneaker zu beobachten, was mich super gefreut hat – eine bessere Mode als Rennschuhe, besonders für City-Trips, kann einem doch gar nicht passieren! Ciara komplettiert auch ihren Look mit woven Sneakers von Nike.

+++ bonustrack: sophie bille brahe and lykke li +++  ich ♥♥♥ dieses vimeo +++

+++ Danke an Stepahnie Gundelach :::  B56 anywho.dk +++ und Ciara Broadbery ::: cravingstyle.dk +++

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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CPH: mit Plan # 2

01_11. Auf den Strassen Kopenhagens: das APRIL-Logo!

2. & 3. – bungalow.dk – das dänische Label macht indisch inspiriertes Interieur und unglaublich schönes Textildesign: RAVENSBORGGADE 17

4., 5. 6. – Die  Ravensborggade ist ein Trödel-Eldorado und in diesem Jahr finden dort noch 3 Folhmarkt-Termine statt (hier)! Auf dem Foto Nr. 6 sieht man mich mit einer Trödel-Trophäe-in-der-Tüte. Es war eine eine äußerst schöne dreistöckige Vinatge-Etagere… Frage: wieso war…? *

7. Lovely Kopenhagenposter von www.kortkartellet.de

8. – NøRREBRO ist bunt & jung. In den vielen guten Cafés hier lässt sich entspannt die Stadt beobachten…

 

* …Antwort: Das EasyJet-Dilemma! Das geht so: man bucht einen günstigen Flug bei einer Billig-Airline, spart bei einem 2 – 3 tägigem City-Trip die Gepäckgebühr und reist mit nur 10 kg Handgepäck. Die auch ausreichend sind, wenn… EasyJet nicht wäre! Denn es konnte die besprochene dreistöckige Antik-Etagere mit viel Pack-Kunst im begrenzten Handgepäck-Koffer untergebracht werden. Auch konnte die dreistöckige Antik-Etagere durch den Sicherheitscheck gebracht werden. Wo die dreistöckige Antik-Etagere nicht durchgebracht werden konnte – und jetzt Achtung an alle Nachahmer – ist bei EasyJet! Denn es stimmt schon: einige Gepäckstücke einiger Rückreisenden hatten ein paar Millimeter Umfang zugelegt. Aber hallo? Ich meine, das tun ja wohl auch die meisten Passagiere auf urlaubsbedingten-Rückflügen: ein paar Millimeter an Umfang zugelegen! Und müssen die gleich 50 € Gepäck-Aufschlag zahlen? Es war jedenfalls keine Zeit Knut von dem Deal zu überzeugen: 50 € Gepäck-Aufpreis für eine 19 € Etagere, so dass ich aus Energiespar-Gründen lieber aus der Abfertigungs-Reihe getanzt bin und ganz dem Berliner Sharing-is-Caring-Geist verpflichtet, die Etagere auf einen Marmorklotz im Wartebereich platziert habe. So kenn‘ ich es nun mal von zu Hause mit den Schenke-Bänken: man stellt Dinge in den öffentlichen Raum, damit andere, denen diese Dinge eventuell etwas sagen, sich bedienen können… das ist doch eine gute Sache! Und als ich so in der Dunkelheit die Gangway zum Flugzeug hinauaufstieg und in der hellerleuchteten leeren Wartehalle einen verwaisten 50 cm großen Gegenstand in Knallfolie nachsah, kommentierte Knut das etwas fassungslos: „EasyJet hätte es sich vorher durchrechnen müssen, ob sie Bodil mit Etagere transportieren oder für ein Bombenräumkommando in ihrem Airport-Bereich aufkommen wollen…“ Und während ich mich noch müde in meinem Sitz fragte, wieso es keine Schenke-Bänke an Flughäfen gibt, machte Knut sich schon Gedanken darüber, ob man als Pilot von Flugzeugen mit leerem Flugzeugbauch und Gewichtskonzentration im oberen Drittel wohl eine Spezial-Ausbildung benötigt…? Ihr seht also, es war ein rund-um-gelungener Ausflug! Und was sind Eure Billig-Flug-Erfahrungen?

 

 

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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Kopenhagen: Mit Plan

CPH: Shopping DiaryCPH: Shopping DiaryCPH: Shopping DiaryCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: City GuideCPH: Shopping Diary

→ Huch! Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Der Liebe Shop ist ein Raum-Zeit-Kontinuum: KOMPAGNISTRÆDE 23

CPH: Shopping Diary

→ In der LÆDERSTRÆDE 3 und 5 , nur wenige Meter neben dem Liebe Shop findet man Grønlykke. So nah. So gut. Denn das Staunen lässt nicht nach: in einem Eingang nur Stoffe, im anderen gefühlt bis unter die Dachkante bunte Dinge aus aller Herren Länder.  Versprüht den Charme eines Kolonialwarenhandels: Haushaltsgegenstände, Kissen, Taschen, Vasen, Schmuck, Puschen in allen erdenklichen Mustern und Farben, super!

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→ Ja, Hay! Innerhalb ein paar Jahre katapultierte sich Hay zum Shooting-Star des Interieur-Designs und verkauft fast weltweit frisches modernes nordisches Design. Mal reinschnuppern (ØSTERGADE 61) und umschauen lohnt sich, weil das Hay-House auch Kleinigkeiten beherbergt, die in den Koffer passen und nicht das Reise-Budget sprengen – in Daniela’s Koffer war noch ein Platz frei für den kleinen Keramik-Geist…

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→ Keramik ist ja fast so etwas, wie eine dänische Eigenschaft. Warum weiß niemand der Beteiligten. Ist einfach so! Wir sind in der LILLESTRAND STRÆDE 15  (direkt neben Nyhavn) über Louise Gaarman gestolpert – ihr wisst schon! Die Künstlerin, die für Anders Arhoj die Keramik-Körper seiner Geister herstellt. Spontan installiert Louise für uns ihre Ton-Körbe im Hinterhof zu einer kleinen Ausstellung.  Hier wird ihr Kollege Leif Sigersen in ein paar Wochen einen Shop eröffnen, der seine Initialen tragen wird („ein Mix aus Vintage, Kunst und Design“). Leif,der Künstler und Stylist ist, hat schon einen Shop in New York. Der heißt butik und Mitinhaberin ist das dänische Supermodel Helena Christensen. OK, dann stolpern wir mal weiter…  →

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→ Für einen Farbrausch sorgt gleich nebenan in der LILLESTRAND STRÆDE Kira CPH: Kelim-Kunst aus Nordafrika, sowie eigene Textil-Designs von Kira, wunderschön anzuschauen – ein Eindruck hier

CPH:City Guide

1. Kopenhagener drehen am Rad: stehende Räder wachsen hier wie Pilze aus dem Boden, rollende Räder dominieren das Strassenbild! (aber zum Fahrradthema später noch ausführlicher…) / 2.  Nyhavn ist ein Touri-Magnet! Aber Tausende Touris können auch mal nicht irren!!! Es ist einfach schön hier zu sitzen, wenn die Socken qualmen, in der Abendsonne ein After-Walk-Beer zu zischen und das Alles mit einer Ahnung Ostsee… / 3. Im Kalaset haben wir zu Abend gegessen: es war rappelvoll – und zwar mit Dänen! Nettes Neighbourhood-Ambiente, obwohl es so zentral liegt: Ecke Vendersgade / Nansensgade

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© Poster: www.kortkartellet.dk → We ♥ it

København Indre By – have a look here:

Die längste Fussgängerzone der Welt heißt STROEGET. Hier findet man die großen (und meist langweiligen) Shops. Aber in den ganzen kleinen Parallel-Strassen drumherum findet man auch die kleinen persönlichen Geschäfte, an denen man unbedingt erkennt: Wir sind in Kopenhagen!

1. Susan Liebe s.o.

2. Grønlykke s.o.

3. Stilleben – wer wie ich ein ausgeprägtes Faible für Keramik und Glas hat: hier bitte herein spaziert. Viele dänische Designer und tolle Auswahl an Graphiken!

4. Hay House s.o.

5. Illums Bolighus – ist eine Institution. Hier findet man die größte Auswahl skandinavischer Wohndesigns unter einem Dach. Die großen tradionelle Namen wie Louis Poulsen und Arne Jacobsen finden sich hier neben jungem Design. Mein Souvenier: zwei Retroeierbecher von Lucie Kaas. Die sind aus den 70ern und heißen Bordfolk / Tisch-Leute → sehr süss (schau hier)!

6. LILLESTRAND STRÆDE 15: Kira CPH / „LS“ von Leif Sigersen

7. emmerys & Lagkagehuste : Gleich um die Ecke von Kira und Leif’s Shop ist ein Coffeeshop von emmerys. Hier bekommt man guten Kaffee und leckere traditionelle dänische Teilchen.  Das ganze auch noch in Öko. / Auch Lagkagehuste ist eine Bäckerei-Kette, hat aber nichts mit dem zu tun, was wir unter Bäckerie-Ketten verstehen! Schon an den Schaufenstern drückt man sich die Nasen platt. Vielerorts in der Innestadt zu finden, super zum snacken!

8. 42raw: e x t r e m gutes Essen und auch noch e x t r e m gesund! So gut, dass ich die noch mal ausführlicher beschreibe: PILESTRÆDE 32

9. Kalaset s.o.

10. B56 – sehr cooler Fashion Store mit dänischen Designern

11. Rue Verte – Mixed Mode und Interieur, da gibt’s viel zu gucken!

12. Nyhavn – Also es mischen sich schon auch Einheimische unter das Touri-Volk, haben wir besonders am Freitagabend festgestllt, wenn sich die Kopenhagner, die in der City arbeiten, auf’s Wochenende einstimmen. Das Panorama mit den über 300 Jahre alten bunten Häusern versetzt einen so richtig in Urlaubs-Stimmung.

Amalienborg – Das Schloss! Man kann einfach vor der Haustür der Royals spazieren. Bei unserem letzten Kopenhagen-Aufenthalt stolperte Prinz Henrik über den Platz… ja, ja so war`s!

Tivoli – der schönste und stilvollste Vergnügungspark überhaupt. Aber wenn die Lichter angehen ist es noch vieeel schöner. Neben an im Nimb gibt es gute leckere Gourmet Hot Dogs, garantiert ohne knallrote Würstchen. Also, ein Hot Dog muss in Kopenhagen schon sein!

 

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