Archiv Kategorien: rezepte sammeln

A P R I L

Wann die richtige Zeit ist, weiß man nie genau.

Wo der richtige Ort ist, weiß man noch weniger.

Doch wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, weiß man es sicher.

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für diesen Fall ist es Glück, einen randgefüllten picnic-Korb dabei zu haben

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Unser Picnic-Korb war befüllt mit:

Wasser in Flaschen mit Zironenscheiben

Baguette

einem Stück gutem Käse

Schoko-Avocado-Muffins

getrockneten Tomaten

Radischen-Tomaten-Salsa

Erbsen-Avocadomole

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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Sonntags-Kuchen (vegan)

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Wir hatten eigentlich einen anderen Plan. Nämlich das tun, was gestern der Rest der Welt getan hat. Draußen sein. Sich an der frischen Luft bewegen. Piknicken. Bei dem Wetter jedenfalls nicht stubenhocken. Aber dann bekam ein Kind über Nacht Fieber. Und es schlich sich ans Fenster, um den anderen Kindern beim Spielen im Hof zuzuschauen. Und da kam auch schon das Trost-Pflaster-Angebot über die Lippen, bevor man nachgedacht hatte… Kuchen backen – aber ach ja! Wir wollen uns ja gerade basisch ernähren, auf tierisches Eiweiß verzichten…  Und hier das köstliche Ergebnis unser Rezept-Recherche:

 

DER KUCHEN

350 g Mehl

1 EL Backpulver

1 TL Backnatron

½ TL Salz

50 ml Sonnenblumenöl

1 Dose weiße Bohnen (abgetropft, gut gespült)

250 g Zucker

1 Zitrone (geriebene Schale und Saft)

80 ml Agavensirup

150 ml Mandelmilch

1 Vanilleschote

Öl oder Kokos-Fett für die Backform

1. In einer Schüssel die ersten vier trockenen Zutaten miteinander verrühren. Dann 250 g Zucker abmessen und die abgeriebene Zitronenschale zum Zucker geben und beides zwischen den Händen zerreiben – die ätherischen Öle entfalten sich dabei, der Zucker färbt sich gelb und das macht super gute Laune. Den Zitronenzucker zu den trockenen Zutaten geben und alles gut mischen.

2. Den backofen auf 190°/200 ° C vorheißen. Die Zitrone auspressen und den Saft in eine Schüssel geben. Die Mandelmilch hinzugeben, sowie das Agavensirup und Mark der Vanilleschote. Die feuchten Zutaten mit einem Schneebesen miteinander verschlagen

3. Die weißen Bohnen mit dem Sonnenblumenöl in einem Mixer oder mit dem Pürieristab ca. 3 – 4 Minuten zu einer fluffigen Masse verarbeiten. Das Bohnen-Püree zu den feuchten Zutaten geben und alles mit dem Schneebesen miteinader verschlagen.

4. Die flüssigen Zutaten zu der Mehlmischung geben und mit einem Kochlöffel gut miteinander verrühren. Nach Bedarf noch ein mal mit dem Handrührgerät den Teig glatt verrühren. Die Kuchenform ausfetten (mit Kokos-Butter und Sonnenblumenöl) und den Teig in eine Napf-Form geben. Kuchen ca. 40 Minuten bei 190°/200° backen

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DIE GLASUR

125 g Puderzucker gesiebt

1 EL Agavensirup

2 EL Tahini

1 Prise Salz

1 ½ EL Mandelmilch / wahlweise Zitronensaft

Alle Zutaten mit einem Schneebesen glatt rühren. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, ihn aus derForm holen und mit der Glasur bedecken. Mich hat sie ein wenig an den Geschmack von Baklava erinnert. Ich hatte Mandelmilch genommen, aber ich denke das nächste Mal probiere ich es mit Zitronesaft, weil ich mir die Frische zur Zucker-Kruste gut vorstellen kann.
06_03Et violá: Der überraschenste leckerste lockerste saftigste Gugelhupf seit immer. Ich hoffe er schmeckt Euch so gut wie uns und bin gespannt von Euch zu lesen, wie diese vegane Kuchenvariante bei Euch ankommt!

( Rezept hier gefunden )

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Einladung zur super bowl

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Ich freue mich auf grünen Spargel. Zarte junge Erbsen. Und sauren Rhabarber… Aber ich bin mit der Zeit gegangen. Denn mir kam plötzlich die Idee, dass es ein Tick egozentrisch sein könnte, zu erwarten, die Zeit solle mit mir gehen. Also geht es hier um Geduld. Tja, und die ist ja nun nicht gerade so meine Stärke.  Aber ich hab‘ ja jetzt meine super bowl und kann auf das junge Gemüse warten (hierzu mag ich diesen Kalender). In der Ruhe liegt die Kraft. Und in dieser Schüssel. Gefüllt mit saisonalem, frischem, leckerem, extra-gesundem Essen ist sie ein Ereignis. Eines zu dem man sich gerne ein mal selbst einladen darf.

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DAS GERÖSTETE GEMÜSE

2 große Süsskartoffel (halbiert und in Scheiben geschnitten) | 3 Karotten (in Scheiben) | 2 Zwiebeln (geachtelt)  | 8 Rosenkohl (geviertelt) | 2 handvoll Shiitake in Scheiben geschnitten (ersatzweise Champignon) | 1 Bund Petersilie (gehackt) | 4 Rosmarinzweige | 1 TL Paprikapulver, rosenscharf | 2 TL mittelgrobes Meersalz | 4 EL Olivenöl

Zubereitung: Den Ofen auf 190 ° C Grad vorheißen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Alle Gemüse, außer den Rosenkohl) putzen und schneiden. In einer Schüssel mit 3 EL Olivenöl,  2 TL Salz, 1 TL Paprikapulver, der Petersilie und gezupften Rosmarinblättern mischen. Den Rosenkohl in einer extra Schüssel mit 1 EL Öl und 1 TL Salz und 1/2 TL Paprikapulver mischen. Das Gemüse (außer Rosenkohl) auf den zwei Blechen verteilen und insgesamt ca. 45 Minuten rösten. Erst in den letzten 15 Minuten den Rosenkohl hinzugeben und mitrösten. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren – das Gemüse soll golden geröstet sein.
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DIE TAHINI-SAUCE

175 ml Wasser | Saft 1/2 Zitrone | 125 ml Tahini | 1 Knoblauchzehe gepresst | 2 große Grünkohlblätter | 1/2 – 1 TL feines Meersalz | 1 TL gemahlene Chiliflocken

Zubereitung: Die Grünkohlblätter von ihrem harten mittlerem Strunk befreien und die grünen Blätter grob hacken. In kochendem Wasser ca. eine Minute blanchieren. Eine Schüssel mit eiskaltem wasser bereitstellen und die Grünkohlblätter mit einer Schöpfkelle nach dem Blanchieren direkt in das kalte Wasser geben und abkühlen lassen. Wasser, Tahini, zerdrückte Knoblacuzehe, Zitronensaft in eine Gefäß geben, die Grünkohlblätter der Wasserschüssel entnehmen und alles Wasser auspressen, um sie dann zu den restlcihen Zutaten zu geben und alles mit einem Purierstab (oder im Mixer) zu einer Sauce zu vermischen.


04 05DAS QUINOA

Quinoa gelingt so: 200 g entweder weißes oder Tricolore (Gemisch aus weißem, rotem, schwarzem) Quinoa gründlich spülen, bis das Wasser klar ist. In einem Topf mit 400 ml Wasser zum kochen bringen und ca. 1o – 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und abgedeckt weitere 5 Minuten ruhen lassen. Dann mit einer Gabel auflockern.

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09_1Na dann. Herzlich Willkommen zur super bowl. Genießt es!

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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in the afternoon

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Es changiert so zwischen Winter und Frühling. Und man selbst, man sitzt dazwischen. Zwischen den Stühlen sitzen ist keine Wohlfühlposition – was Wunder also, wenn man sich gerade schlapp fühlt. Um mich herum ist das jedenfalls der Fall. Und auch ein Grund für die längere Pause hier. PAUSE ist dabei das Stichwort: Wie kann man nur am Nachmittag, zwischen den Zeiten, seinen müden Punkt überwinden? Café-Sucht ist doch keine Lösung. Dabei möchte man sich schon für die zweite Hälfte des Tages in irgendeiner Form mit dem nötigen Pfeffer versorgen. Die Briten nennen diese Prozedur Tea Time – PAUSE und belebendes Heißgetränk in einem. Hier sorgt MASALA CHAI für eine PAUSE und Pfeffer gleichermaßen.

Das Wort CHAI bedeutet Tee. Der „Chai Tee“ in unserem Sprachgebrauch ist eine Doppelung und damit eigentlich zu viel des Guten. Chai ist in Indien zugleich Alltagsgetränk und Ausdruck von (Gast-)Freundlichkeit, Zugewandheit. Die eine Rezeptur des MASALA CHAI gibt es nicht, viele Familien haben ihre eigene Rezeptur über viele Jahre tradiert. Doch in Grundzügen besteht er aus Schwarztee, Gewürzen, einem Schuss heißer Milch und Süsse. Der schwarze Tee im MASALA CHAI hat eine belebende Wirkung. Milch und Süsse steigern die Zufriedenheit.

MASALA bedeutet in Indien Mischung. Gewürzmischungen haben ihren festen Platz in der indischen Küche, denn aus Ayurveda-Sicht wirkt jede Heilpflanze auf Körper und Seele des Menschen. Zimt, Kardamom, Ingwer, Nelken und Sternanis werden nicht mit Winter und noch viel weniger mit Weihnachten in Verbindung gebracht, sondern mit ihrer heilenden wohltuenden Wirkung. Kardamom beruhigt den Magen, wirkt verdauungsfördernd, appetitanregend und stärkt das Immunsystem. Ingwer gilt im Ayurveda als Allheilmittel.

Zubereitung hier: auf 350 ml Wasser 4 Kapseln Kardamom (mit einem Löffel angedrückt), 1 Zimtstange (Zerbrochen), 4 Pfefferkörner, 4 ganze Nelken, 1 Tl frische zerriebene Ingwer, optional 1 TL Fenchelsamen plus 150 ml Milch*, (Demerara-)Zucker*, 2 EL losen scharzen Tee (indischen Assam)

1. Das Wasser mit den Gewürzen zum Kochen bringen. Hierbei entfaltet sich schon ein wohltuender Raumduft. 2. Milch hinzugeben und je nach Geschmack süssen. 3. Topf von der Flamme nehmen und optional: 2 EL losen schwarzen Tee vor dem Servieren darin 3 Minuten ziehen lassen. Wer den Tee koffeinfrei genießen möchte, lässt den Schwarztee weg und trinkt den reinen Gewürztee

* Milch: lässt sich durch Soja-, oder Mandel- Milch ersetzen / * Zucker lässt sich durch andere Süsse, wie Honig, Agavensirup etc. ersetzen.

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Diese Ayurveda-Bällchen versogen uns mit gesunder Süsse am Nachmittag. Das hat eine Doppelwirkung: Belohnung für all das, was wir schon in der ersten Hälfte des Tages erledigt haben / Energie für all das, was wir noch in der zweiten Tageshälfte erledigen möchten.

Mango-Cashew-Pralinen (Raw-Food):

100 g Cashewkerne

100 g getrocknete Bio-Mango (ungesüsst)

optional: 1 TL Honig oder Agavensirup

1 Mark einer Vanilleschote

50g Cocos-Flocken, plus ca. 100 g zum Garnieren

1 Prise Meersalz

1 Limone (geriebene Schale und Saft)

ergibt ca. 20 Stück – kühl und trocken gelagert 1 -2 Wochen haldbar

Zubereitung: 1. Die Cashewkerne 3- 4 Stunden in einer Schale mit Wasser einweichen lassen, dann spülen und abtropfen lassen. 2. Die Mango ebenfalls für ca. 20 Minuten in Wasser einweichen, sie sollen weich, aber nicht matschig werden. 3. Abgetropfte Mango und Cashews mit allen weiteren Zutaten (außer dem Honig) in den Mixer geben und zu einer Masse mixen. Etwas von der Masse probieren und je nach Geschmack mit Honig süßen. Erscheint die Masse zu klebrig, etwas mehr Kokosflocken hinzugeben, erscheint sie zu dick EL weise Wasser hinzugeben. Die Masse soll eine klebrige Konsistenz, ähnlich wie bei Falafel haben. 4. Mit einem EL etwas Masse entnehmen und zwischen den Händen zu Bällchen formen und in Kokosflocken wälzen.

(recipe by Sarah Britton)
16Tea Time: Eine Pause am Nachmittag. Mit etwas Süssem und wohltuenden Gewürzen.

 

 

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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Das Jahr in Rezepten

Felicita Sala illustrated recipes

Manchmal weiß man erst, wonach man suchte, wenn man es gefunden hat. Ich war auf der Suche nach Felicita Sala. Mit ihrem Talent, ihren Farben und ihrer Energie teilt sie das Jahr in genüssliche Häppchen. Die italienische Illustratorin ist in Australien aufgewachsen, hat nie eine Design- oder Kunsthochschule besucht (sie studierte Sprachen und Philosophie), lebt jetzt wieder in Rom und erwartet zur Zeit ein Kind. Für ihren Blog illustriert sie jeden Monat eines ihrer Lieblingsrezepte. Und schafft somit Pop-up-Momente des Genusses. Sie scheint zu wissen, was Kalender können müssen! Denn niemand braucht Kalender für Termine. Termine hat man. Kalender werden gebraucht, damit sie an Pausen erinnern. Ihre illustrierten Rezepte sind so unglaublich einnehmend, dass sie sofort Lust machen, zu Kochen. Und das heißt: es sich gutgehen zu lassen! WARNUNG: Aber nicht gleich ausflippen und alle Rezepte auf einmal in die Tat umsetzen. Die Dosierung macht das Wohlbefinden….

Hier eine Auswahl an Wohlfühl-Rezepten, die ich unbedingt Wirklichkeit werden lassen möchte!

Im Januar: Lauch-Joghurt-Minze-Suppe (s.o.)

Felicita Sala illustrated recipes

 

Im Februar eine Seelenmassage mit Pasta Cacio e Pepe.

Felicita Sala illustrated recipes Felicita Sala illustrated recipes

 

…und es fällt mir echt schwer bis März damit zu warten – aber ich reiß‘ mich zusammen und freu‘ mich dann auf Auberginen-Fleischbällchen mit frischem Tzaziki im März

…und wenn Ihr noch einen kahlen Fleck an Eurer Küchenwand habt, schaut in Felicita’s online-store vorbei: Dort gibt es die illustrierten Rezepte als Prints

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delikate Angelegenheit

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man nehme schlichtes Pita Brot

2bereite sich einen Salat aus Wurzelgemüse

13und ein Mus aus Roter Beete zu

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und erhalte eine äußerst delikate Angelgenheit.

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Seviervorschlag inspired by Yotam Ottolenghis Jerusalem-Kitchen: In seinem Buch Jerusalem stellt Ottolenghi diese Rezepte als einzelne Beilagen vor. Wir haben sie etwas vereinfacht und mit Pita-Brot zu einem farbenfrohen und vitaminreichen Teller zusammengestellt. Als Variante lässt sich das Pitabrot öffnen und mit dem Salat befüllen. Mit einem Klacks Rote-Beete-Mus (weshalb das in Ottolenghi’s Londoner Restaurant zu den beliebtesten Gerichten gehört, wisst Ihr, wenn Ihr es probiert!) und Joghurt-Sauce beträufelt, ergibt es einen super leckeren Snack. 

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Sehr simples Pita-Brot (6 Stück) 

250 g Mehl, 125 ml lauwarmes Wasser, 1 TL Zucker, 1 TL Salz, 1/4 Hefwürfel (10 g), 2 EL Olivenöl

1. Ofen auf 200 ° C vorheizen. Mehl, Zucker, Salz und Olivenöl in eine Rührschüssel geben. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und unter Rühren zu den Zutaten geben, alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten

2. Den Teig 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen

3. Den Teig erneut kneten, um dann 6 gleichgroße Teile (etwa Hühnereigroß) abzutrennen, jedes mit etwas Mehl bestäuben, in den Händen kneten und zu platten Fladen formen.

4.Die Fladen auf ein geöltes Backblech legen und mit Wasser bepinseln und noch einmal 15 Minuten ruhen lassen. Dann das Blech in den Ofen schieben und 10 Minuten bei 200 ° C backen. Evtl. während der Backzeit noch einmal mit Wasser bepinseln

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Herbst-Winter- Salat aus Wurzelgemüse

1 – 2 mittelgroße Rote-Beete, 2 mittelgroße Möhren, 1 mittelgroße Kohlrabi, 1/2 Knollensellerie → geputzt und in feine Streifen geraspelt

Für die Vinaigrette 4 EL Zitronensaft (vor dem Auspressen etwas Zitronenschale in etwa für 2 TL voll abreiben), 4 EL Olivenöl, 3 EL Sherry- (wahlweise Weißwein-) Essig, 2 TL Zucker, 1 TL Salz → alles in einem kleinem Topf zum Köcheln bringen, bis Salz & Zucker sich aufgelöst haben, dann die heiße Vinaigrette über die Gemüsestreifen geben und alles gutdurchziehen lassen (45 Min.)

Zum Anrichten eine Handvoll glatte Petersilie-Blätter, 1 Handvoll Koriander-Blätter, eine Handvoll Minzeblätter grob hacken und mit 2 TL geriebener Zitronenschale und 1 TL Pfeffer unter das Gemüse heben

mit Joghurtsauce (→ 125 g Naturjoghurt vermischt mit 125 g Joghurt aus Ziegenmilch und Salz abgeschmeckt) servieren

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Rote-Beete-Mus

ca. 900 g Rote-Beete, 2 Knoblauchzehen, 1 kleine / halbe rote Chili, 150 g Naturjoghurt, 1 1/2 EL Agavensirup, 2 EL sehr gutes Olivenöl → die Rote-Beete waschen und den Strunk knapp entfernen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 ° C garen bis sich ein Messer mühleos einstechen lässt. Rote-Beete abkühlen lassen, vierteln und von der schrumpeligen Schale befreien. Knoblauch grob zerkleinern, Chili von den Samen befreien, feinhacken und mit der Roten-Beete und dem Joghurt in den Mixer geben. Das Puree in eine Schüssel geben und mit ein TL Salz und das Agavnsirup unterrühren. Optional mit Olivenöl beträufeln.

zum Servieren → mit 2 Frühlingszwiebeln fein geschnitten, eine handvoll Haselnusskerne gehackt & geröstet und ein bisschen (ca. 60 g) Ziegenfrischkäse bestreuen. Zimmerwarm servieren.

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© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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Sich schön trinken

green smoothie

Trink Dir nicht die anderen schön – trink`Dich selber schön! Das ist ein gesunder Egoismus. Mit Smoothies sammelst Du Energie, legst Dir ein Fitness-Depot zu, trainierst Dein Immunsystem und gibst Dir, was Du brauchst. A smooth day is a good day….

FOREVER YOUNG  SMOOTHIE

Brokkoli ist reich an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium und Vitaminen wie B1, B2, B6, E und besonders an Ascorbinsäure (Vitamin C) und Carotin (Provitamin A). Weiter enthält er zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, wie z.B. Flavonoide und Glucosinolate. Glucosinolate speichern Stoffe, denen ein großes krebshemmendes Potential nachgewiesen wurde.

Petersilie ist neben den wohltuenden ätherischen Ölen reich an Vitamin C und hat einen hohen Eisengehalt.

Matcha ist zu feinstem Pulver gemahlener grüner Tee, der viele Catechine und Carotine, sowie  A, B, C und E -Vitamine enthält.

Öl  – die richtigen Fette sind sehr gesund und wichtig für die Vitaminaufnahme. Leinöl, Lein-Nachtkerzenöl und Hanföl eignen sich gut für Smoothies. Sie unterstürtzen mit den Omega 3 & 6 Fettsäuren die Zellerneuerung und sorgen für schönes Haar, schöne Haut und Nägel.

ZUBEREITUNG

1 Tasse Sojamilch
2 Tassen Grapefruitsaft (wahlweise Ananas, Orange)
2 Datteln
Mark einer 1/2 Vanilleschote
1 Handvoll Petersilie
1/2 Banane oder 1 kleine Banane
150 g gefrorene Brokkoliröschen
1 – 2 TL Leinsamen-Nachtkerzenöl
1 – 2 T TL Grüntee Matcha Pulver (wahlweise)

Alles außer dem Öl in einen starken Mixer geben und laufen lassen, bis der Smoothie eine leckere Konsistenz hat. Das Öl erst in den fertigen Smoothie geben und mit dem Löffel umrühren.

smoothieBLUSH-SMOOTHIE

Rote Beete ist sehr reich an Folsäure und auch aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen-Gehalts ein gesundes Gemüse. Die tolle Farbe beruht auf dem in der Roten Beete enthaltenen Betanin, das als Naturfarbstoff für Lebensmittel (E162) verwendet wird – und beim Verzehr für gute Laune sorgt.

Wassermelone – die wasserreiche Frucht weist eine hohe Nährstoffdichte auf, weil sie bei nur 30 bis 50 Kalorien pro 100 Gramm einiges an Vitamin c und bioaktiven Substanzen aufweist. Die Kerne ebenfalls, deshalb gerne mit in den Mixer geben.

Zuberteitung

1 rote Beete (gegart, vakuumverpackt)
1 Stück Wassermelone (ca. 300 g inkl. der Schale)
2 Stängel Dill (wahlweise Petersilie)
Saft 1/2 Zitrone
1 Handvoll Petersilie
150 ml Trinkjoghurt
50 ml Mineralwasser
1 Messerspitze Merrettich (wahlweise)
1 – 2 TL Öl

Alles außer dem Öl in einen starken Mixer geben und laufen lassen, bis der Smoothie eine leckere Konsistenz hat. Das Öl erst in den fertigen Smoothie geben und mit dem Löffel umrühren.

smoothiesFULL-OF-FALL-SMOOTHIE

2 reife Birnen (ungeschält!)
150 ml Sojamilch
1o0 ml Sanddornsaft
3 Datteln
2 EL Mandeln oder Cahewkerne
1 Messerspitze Zimt
50 ml Mineralwasser

Alles in den Mixer geben und laufen lassen, bis der Smoothie eine leckere Konsistenz hat. Und dann die Früchte des Herbstes ins Glas füllen.

Birne ist ein guter Calcium Lieferant. Die Pektine lagern haptsächlich in der Schale, deshalb unbedingt auch mit im Smoothie verwenden

Sanddorn ist einer der der stärksten  heimischen Vitamin-C-Lieferanten und übersteigt den Vitamin-C-Gehalt von Orangen und Zitronen bei weitem. Außerdem enthält Sanddorn reichlich Beta-Carotin und einen hohen Anteil an Gerbstoffen, die super zur Immunstärkung sind, weil Gerbstoffe antimikrobielle Eigenschaften besitzen (schmerzlindernd, schleimhautschützend, keimhemmend, entzündungshemmend, u.a.)

TIP: Die Smoothie-Rezepte sind Vorschläge, die man sehr leicht variieren kann, mit wahlweise anderem Obst/Gemüse, das man zu Hause vorrätig hat oder einfach lieber mag. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt – alle darf in den Mixer, was pflanzlich und gesund ist und schmeckt.

 

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

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gesunder Egoismus

Smoothies

APRIL ist Dein Personal Trainer.  Nicht schlapp machen mit der gesunden Ernährung! Auch wenn es nun bald schon heißt: „Tschüss Bikini, Hallo dicke Daunenjacken und weite Pullis!“ Denk an Dich. Sei gut zu Dir. Sammel‘ Energie und leg‘ Dir ein Fitness-Depot zu, trainiere Dein Immunsystem und gib Dir, was Du brauchst.

DETOX-SMOOTHIE

Beeren gehören zu den gesündesten Obstsorten überhaupt, HIMBEEREN sind in Sachen Ballaststoffen Spitzenreiter. Ballaststoffe verbessern die Verdauung und reinigen so den Körper von Giftstoffen. Deshalb ist dieser Himbeer-Smoothie nicht nur extrem lecker und sättigend, sondern auch ein Smoothie mit Detox-Wirkung. Heimische Beeren gibt es zwar nur kurze Zeit, aber für Smoothies kann man sehr gerne auf Tiefkühl-Beeren in guter Qualität zurückgreifen – die haben nämlich den Vorteil, dass beim Mixen gecrushtes Eis entsteht und man ein angenehm kühlen Smoothie genießen kann.

Wie alle Zitrusfrüchte enthält die  GRAPEFRUIT neben reichlich Vitamin C sekundäre Pflanzenstoffe, die Flavonoide, die sich positiv auf Herz und Blutgefäße auswirken. Außerdem befindet sich in dem Fruchtfleich der Ballaststoff Pektin. Hier wird im Smoothie nur der Grapefruit-Saft verwand. Wenn Du aber magst, ist es eine gute Idee, das Fruchtfleich, das von der Zitruspresse aufgefangen wird, nicht umkommen zu lassen, sondern auszulöffeln!

SmoothiesSMOOTHIE+ 

Pimp deinen Smoothie mit Samen. Chia-Samen sind eine unglaublich reiche Quelle an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, Proteinen, Vitaminen, Antioxidanten und Mineralien. Sie werden in Bioläden angeboten und sind ein Smoothie-Accessoire, deren Anschaffung sich lohnt. Leinsaamen sind ebenfalls eine gute pflanzliche Proteinquelle für Deinen Körper, reich an Omega-3-Fettsäuren und enthalten außerdem die wichtigen B-Vitamine, Lecithine und Folsäure. Sesamsamen (gerne ungeschälte) sind ebenfalls aufgrund ihrer ungesättigten Fettsäuren so gesund, ihr Vitamin-E-Gehalt eine reiche Gabe an Deine Haut. Was sollte man daran nicht gut finden?

ZUBEREITUNG DETOX-SMOOTHIE:

150 g TK-Himbeeren

Saft von einer Grapefruit

1 Banane

Mark einer Vanille-Schote

250 ml Sojamilch (wahlweise Vanille-Sojamilch, Mandelmilch, Reismilch)

Alle Zutaten in den Mixer geben und cremig mixen. Gerne mit Samen (s.o.) toppen.

Smoothies

JUICY-SMOOTHIE

Die MANGO ist reich an Vitamin E, C und den B-Vitaminen. In Bezug auf das Provitamin A liegt sie in der Spitzengruppe aller Obstarten ( 100 g Mango decken 58 % des Tagesbedarfes eines Erwachsenen). Vitamin A ist wichtig für das Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und Schleimhäuten, Blutkörperchen, Stoffwechsel sowie für den Sehvorgang. Die wertvollen Inhaltsstoffe und der milde Geschmack, sowie die Bekömmlichkeit der Mango sind auch ein Grund für ihre häufige Verwendung in Babynahrung.

Die INGWERWURZEL  ist eine der gesündesten Pflanzen überhaupt und wird seit tausenden von Jahren in der asiatischen Heilmedizin verwendet. Ingwer enthält verdauungsfördernde, magenstärkende, kreislaufanregenden Stoffe, sowie Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor. Die hohe Wirksamkeit bei Magenbeschwerden wurde in klinischen Studien nachgewiesen.

KOKOSWASSER ist fettarm und hat einen sehr hohen Kaliumgehalt. Der Mineralstoffgehalt von Kokoswasser ist vergleichbar mit einem gut mineralisierten Mineralwasser.

Smoothies

ZUBEREITUNG JUICY-SMOOTHIE

1 Mango

Saft von 2 Orangen

2 – 3 cm geriebene Ingwerwurzel

200 ml Kokoswasser

Mango schälen und gewürfelt in den Mixer geben. Ingwer reiben und mit den restliche Zutaten im Mixer cremig mixen. Gerne 2 – 3 Eiswürfel mitmixen oder etwas gecrushtes Eis hinzugeben, denn der Smoothie schmeckt gekühlt besonders gut. (das Rezept stammt aus diesem Smoothie-Buch)

 

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

 

 

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Lieber August, mein.

smørrebrød

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen… über fremde Kulturen und exotisches Brauchtum. Im Gepäck unserer Erlebnisreise haben wir eine bisher wenig beachtete, man möchte meinen bisher kaum erwähnte, kulinarische Entdeckung: Das smørrebrød. Es ist variantenreich in seiner Zubereitungsart. Und man kann wohl sagen, dass das smørrebrød im dänischen Kulturkreis  sowohl für eine Pause, als auch ein Brot steht. Wir übersetzen es daher sehr frei mit Pausenbrot.* Und das gilt für vormittags/ mittgs/ oder nachmittags.

smørrebrød sommersmag Nr. I

4 Eier, 1 Packung Hüttenkäse, Currypulver, Salz & Pfeffer, Kresse → Eier kochen, abkühlen lassen und mit einer Gabel musen. Den Hüttenkäse unterrühren, mit Salz & Pfeffer und Curry abschmecken und mit Kresse toppen.

* Das dänische Wort smørre bedeutet Butter – schon klar! Es ist aber nach Meinung der Redaktion irreführend, weil es beim smørrebrød im Gegensatz zur Butterstulle stärker auf Fantasie und Umsetzung des Belages ankommt. Auf die Spitze treibt diese smørrebrød-Kultur das royal smushi café in Kopenhagen mit einer High-end Auswahl an smørrebrøds unter dem Titel smushi (Kombination aus smørrebrød + suhi; vertiefende Information hier) ;-)

smørrebrød

August ist der Monat des Wiedersehens. Und der Monat der Reiseberichterstattungen. Dann machen wir jetzt mal den Anfang… weitgereist sein ist die eine Sache, sich ein schönes schattiges Plätzchen suchen, die andere. Und natürlich wissen wir, Reisende soll man nicht aufhalten. Doch bevor wir flüchtige Sommergäste weiterziehen lassen, bitten wir sie höflichst sich einen Moment zu uns zu gesellen. Nur bis wir uns ein Wiedersehen im nächsten Jahr wünschen.

smørrebrød sommersmag Nr. II    

4 kleine neue Kartoffeln, ein Eigelb, 2 TL Dijonsenf, 250 ml Olivenöl, 1 TL Weißweinessig, 2 TL Zitronensaft, 1/2 TL Salz, Schnittlauch → die Kartoffeln gründlich waschen und gar kochen. Für die Mayonaise sollen die Zutaten die gleiche Temperatur haben: Eigelb und Senf miteinander verschlagen, unter rühren das Olivenöl hinzugeben, mit Essig, Zitrone und Salz abschmecken. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden auf ein leichtgebuttertes Vollkornbrot legen, Mayo und Schnittlauch darüber geben.

skipper's pipe …und dann können wir den Sommer in der Lakritz-Pfeife rauchen. Auch ohne Skipper’s Pipe sollten wir alle noch ein mal einen kräftigen Zug nehmen. Den August einatmen. Nicht bloß paffen. So richtig auf Lunge…

 

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

 

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before sunset

Eistee

Im Hochsommer dienen die Tage der äußerlichen Anwendung von Wasser. Erst mit Sonnenuntergang können wir uns ausgiebig um die innerliche Flüssigkeiten-Anwendung kümmern. Denn die Abendstunden sind lang und die Schönsten. Dieses Getränk hat die Farbe der Abendsonne. Und dort wo wir es genossen haben, sagt man skål!

EisteeNach einem hitzigem Tag: Eistee mit Rhabarber und Minze

250 g Rhabarber mit 1 l Wasser und 100 g hellem Rohrzucker aufkochen, 10 Minuten köcheln lassen, den Herd ausstellen und den Saft eine Stunde ziehen lassen. Dann durch ein Sieb geben und in einer Kanne in den Kühlschrank stellen. (Wenn frischer Rhabarber nicht mehr erhältlich ist, ersatzweise den Minztee mit fertigem Rhababersaft/ oder -sirup nach Geschmack mischen.)

1 Bund Minze mit 1,5 l kochendem Wasser i einer Teekanne übergiessen und abkühlen lassen. Die Minze entfernen und den Tee in den Kühlschrank stellen (am Besten über den Tag). Wenn der Tee eiskalt ist mit dem Rhababersaft mischen und so viel Eiswürfel dazu geben, wie man Lust hat. Evtl. den Eistee mit frischen Minzeblättern toppen.

© Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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