Archiv Kategorien: small things

schlau gemeiert

1Diese 2 Vorschülerinnen schlaumeiern unheimlich gerne herum. Sie erteilen uns daher auch nicht ungern eine Lektion. Und da Meierei ihr Spezial-Gebiet ist, erklären sie uns nun, wie man Joghurt selber machen kann. In einer Meierei braucht man Geduld und Sauberkeit, dann erledigen die Milchsäurebakterien eigentlich den Rest. Den Stein bringt man ins Rollen, indem man 500 ml Milch zum Kochen bringt. Und kochen tut die, wenn da so Blasen kommen…

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Die erste Geduldsprobe heißt: Warten. Darauf, dass die Milch wieder abkühlt. Dabei bildet sich eine Haut, die abgefischt wird. Es gibt einen Trick, woher man weiß, wann die Milch die richtige Temperatur (von 45°C) hat. Man muss seinen Finger hineinhalten und bis 10 zählen können. Dann braucht man 2 EL Joghurt, die man mit 4 EL der warmen Milch in einer kleinen Schüssel verrührt…

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… um die Mischung dann zurück in den Topf zugeben und noch mal mit der Milch zu verrühren. Dann die Milch in einen sauberen Behälter (die Menge ergibt genau 1 Joghurtglas) schütten und luftdicht verschliessen. Den Behälter liebevoll in ein Tuch wickeln und für 8 Stunden an einen warmen Ort stellen. Das ist die zweite Geduldsprobe. Sie heißt: Abwarten. Und Milch trinken.

Das klappt echt toll: Danke den beiden Schlaumeierinnen!

Nachtrag: Nach den 8 Stunden den Joghurt in den Kühlschrank stellen, damit die Milchsäurebakterien gestoppt werden. Der Joghurt ist dann eine Woche haltbar.

©Fotos: Knut Koops für APRIL/mag

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Valentins Post

Ich verschicke heute Valentins Post. Darin stecken ein paar Notizen mit viel Link-LOVe. Und ein Versprechen: keine Cupcakes mit rosa Zuckerguss. Auch sonst kein Backwerk, für das man sich auf unbestimmte Zeit in der Küche verschanzen müsste… Alles was man hierfür braucht ist einen kleinen Moment großes Gefühl. Viel Spass beim gucken:

1. Bei dieser Hochzeit wäre man gerne dabei gewesen. Kein Problem, dass wir nicht eingeladen waren, denn hier können wir Zaungäste sein.

2. Eine Liebes-Botschaft in der Brotbox für die „lieben“ Kleinen: der magic-banana-trick hier (via Joanna Goddard) und ein ♥ für Kinder-Malerein mit dieser App hier (via Dolores von kleinformat)

3. Eine Fotolove-Story, die das Herz erwärmt– nein, die es zum glühen bringt. Zum Alpenglühen, um genau zu sein! hier (via shoandtell)

4. My absolutely funny Valnetine is „Back to the future“! von der Fotokünstlerin  Irina Werninga

5.Und das ist jetzt einfach Leidenschaft! Denn Teppiche finde ich zum niederknien. Und diese Fotostrecke hier erst recht. Für noch mehr Kelim-LOVe sorgt das schwedische Design-Duo Oyyo

6. Ok und zum Schluss dann doch noch einen Sweet Valentine…  man fühlt sich schließlich nicht alle Tage wie 18. Olivia Bee schon. Denn die ist 18 Jahre jung und hat mit ihrer geballten Ladung Talent dieses großartige Video für Hérmes Paris gedreht. 

LOVe, B.

 

 

 

 

 

 

 

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Zwiebellook

Frühling, ick hör‘ dir trapsen! Im Moment nehmen die Hallo-Frühling-Wo-bist-Du?-ich-bin-hier!-Gefühle echt überhand und mit denen muss man ja irgendwo hin! Am besten in so etwas wie einen Indoor-Vorgarten. Es soll ja Menschen geben, die bei Frühlingsgefühlen schmutzige Gedanken hegen. Die große Mehrheit aber denkt nicht so. Die denkt daran, wie sie schmutzige Fingernägel bekommt. Z.B. bei einer Umtopf-Aktion! Wir sind dabei auch noch karnevalsmäßig ausgeflippt (Helau! Alaaf!) Mit einem Frühblüher-Umzug unter dem Motto „Wir tun unsere Pflanzen-Zwiebeln in alles, was nichts mit Pflanzen zu tun hat“ (so wie Konservendosen, Marmeladengläser, Pappbecher, Teetassen u.s.w…) Ja-a, auch norddeutsche Narren können es krachen lassen ;-) Wir sind jedenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis: denn wir haben den Pflanzen geholfen, ihren Zwiebellook voll zur Geltung zu bringen und die haben uns dabei geholfen, unsere Frühlingsgefühle in den Griff zu bekommen. Win-win-situation – oder?!

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kreative pause.

Uuuund Action! P a i n t i n g! Wir hatten am Wochenende Kunst auf dem Schirm. Dem Bildschirm. Der Künstler Miltos Manetas hat jedem das Pollock-Prinzip per Mouseclick ermöglicht. Im Jahre 2003 hat er die Website jacksonpollock.org erschaffen, für die es mittlerweile eine iphone-Erweiterung gibt. Was für ein demokratischer Akt: Die schöpferische Pause für Alle! Ohne Museums-Eintritt. Ohne das Wohnzimmer mit Plastikfolie verkleiden zu müssen. Keine Angst vor dem weißen Blatt Papier kann man hier haben – viel Spass!

(Photos: Jackson Pollock in his East Hampton studio, summer 1950. Photograph: David Lefranc/Corbis Kipa)

 

 

 

 

 

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Lucky kids sunday

Ein zweifelhaftes Vergnügen, der Besuch eines Weihnachtsmarktes? Anfänglich schon – oder wie seht ihr das? Denn unwillkürlich muss man an all jene denken, die mit Namenstassen und Strickwaschbärmützen beschenkt werden. Dämmerung und der Glühweinpegel müssen einkalkuliert sein, in die handelsübliche Weihnachtsmarkt-Ware, anders ist das Angebot nicht zu erklären. Und das Karussel wollte man ja auch nicht kaufen, nur dem Kinde winken, das darauf gerade einmal 3 Runden dreht. Es hat sich den weißen Schimmel ausgeguckt, der die Prinzessinen-Kutsche zieht… Um den zu ergattern, muss man ein anderes Kleinkind davon runter mobben (zu meiner Verteidigung: es handelt sich hierbei um eine gängige Praxis, insbesondere bei Schimmeln und Feuerwehrautos). Und ich gebe mir wirklich Mühe, aber ich kann keinen Zweifel erkennen. In den Kindergesichtern. Nur Vergnügen.

LG (aus dem ganz normalen Weihnachtschaos) B

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Im Kerzenschein…

In Heimarbeit haben wir uns Kerzen hergestellt aus echten Bienenwachs-Platten und daraus ein ganzes Archiv eingerichtet. Das müsste weit über die Adventszeit hinaus reichen. Und Bienenwachs riecht so stimmungsvoll gemütlich. Schön und auch noch praktisch ist so ein Lager: man kann ganz spontan Mitmenschen Freude bringen, wenn man nur beherzt hineingreift….

Brownies für das leibliche Wohl – schön weihnachtlich ausgestochen! Zugegeben: dabei ist etwas Schwund entstanden, aber das Problem haben wir gelöst bekommen. Mit einem Glas kalter Milch dazu. Die Brownie-Sterne und -Herzen sind der Vorrat für die nächste Advents-Runde…

Zutaten: 250 g Butter, 100 g Pekanusskerne, 250 g Mehl, ¼ TL Backpulver, ¼ TL feines Meersalz, 100 g Kakaopulver, 500 g Zucker, 5 Eier

1. Butter schmelzen und abkühlen lassen. Die Pekannusskerne fein hacken. Den Backofen auf 120°C / Umluft 100°C vorheizen. 2. Mehl, Backpulver, Salz und Kakao sieben und zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben. Alles gut durchmischen. Die Eier und Butter im Wechsel unterrühren und dann die gehackten Nüsse unterheben. 3. Der Schoko-Teig ist ziemlich fest – Fettpfanne des Backofens mit Backpapier auslegen und den Teig am Besten mit einem Teig-Spachtel darauf glatt streichen. Backzeit etwa 45 Minuten.

Punktgenau haben wir auch noch unsere Lichterkette fertig bekommen. Ich habe mich mit der nature-Variante durchgesetzt (die Kinder hätten gerne bunte Kugeln gehabt, aber der nordic-minimalistic-look ist doch auch schön, oder?!). Ich freue mich jedenfalls sehr darüber (auf diesem Wege deshalb viele liebe Advents- Grüße an Daniela!).

Ich wünsche euch allen eine schöne (unstressige!) Adventszeit, Bodil :-)

 

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Applaus, Applaus!

Hase Weiss ist mittlerweile mehr Bunter Hund als weißer Hase! Dahinter steckt die Architektin Anna Pfeiffer, die jetzt auch noch ihr Regiedebut auf youtube gibt (hier)! In 3einhalb Minuten erzählt sie Zirkus – the stop motion movie.  Das sind 3einhalb Minuten Spass. Komplett ohne Altersbeschränkung. Prädikat besonders wertvoll!

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St. Martin

Ich mag Laternelaufen. W I R mögen Laternelaufen! /// We all like the paper-lantern-walk! And St. Martin is just around the corner…

 

 

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geblättert

Es war ein Sonnentag. Völlig unbeeindrukt davon sind wir am Küchentisch sitzen geblieben. Zwischen Lichtstrahlen. Und haben geblättert. Es gefiel das Sonntagsmärchen den einen (die KinderZeit startet eine Grimm-Serie hier), es gefiel der große David Hockney im Gespräch den anderen (hier). Fallende Blätter gefallen allen. An einem Sonntag in Berlin.

Das gruseligste an Halloween sind die Süssigkeiten: gequetschte Marzpiankrtoffeln mit Hustenbonbons dazu Geléebananen mit Ahoi-Brause paniert… am Abend des 31. Oktober unterscheidet sich der heimgeschleppte Tüteninhalt in nichts mehr vom Mageninhalt aller ca. 4 – 12 Jährigen. Ich tröste mich mit der überaus inspirirerenden Stella Mccartney über Halloween hinweg – denn Happy Stellaween ist toll!

 

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